12.09.2016 | Von Die Stiftung

Vier eigenständige Giraffenarten entdeckt

Wie die Forschungen der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung, der Goethe-Universität Frankfurt und der Giraffe Conservation Foundation ergaben, gibt es statt wie bisher angenommen nicht nur eine sondern vier eigenständige Giraffenarten, so eine Pressemitteilung der Universität.

Wie die Forschungen der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung, der Goethe-Universität Frankfurt und der Giraffe Conservation Foundation ergaben, gibt es statt wie bisher angenommen nicht nur eine sondern vier eigenständige Giraffenarten, so eine Pressemitteilung der Universität.

Eine Analyse von mehr als hundert Gewebeproben aller bislang bekannten Unterarten von wildlebenden Giraffen, welche die Giraffe Conservation Foundation (GCF) und deren Partnern im Laufe der letzten zehn Jahre gesammelt haben, ergab vier genetisch getrennte Gruppen, die sich offenbar in freier Wildbahn auch nicht miteinander paaren.

Die vier Arten sind die Süd-Giraffe (Giraffa giraffa), die Massai-Giraffe (Giraffa tippelskirchi), die Netz-Giraffe (Giraffa reticualata) und die Nord-Giraffe (Giraffa camelopardalis) jeweils mit Unterarten. Ihr letzter gemeinsamer Vorfahre lebte vor etwa 0,4 bis 2 Mio. Jahren.

Nun muss der Schutz dieser Tiere wesentlich verbessert werden: Jüngsten Schätzungen zufolge ist die Anzahl der Tiere in den letzten 30 Jahren um mehr als 35% zurückgegangen. In ganz Afrika gibt es nur noch rund noch 100.000 wildlebende Giraffen. Zwei der Giraffenarten haben zusammen genommen weniger als 10.000 Tiere.

http://giraffeconservation.org

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