03.12.2019 | Von Die Stiftung

Wechsel bei der Welthungerhilfe

Im Präsidium der Welthungerhilfe wird eine Position neu besetzt: Jurist Bernd Widera übernimmt bei dem Verein das Amt des Schatzmeisters von Norbert Geisler. Der Diplom-Ökonom war seit 2004 Vorsitzender des Finanzausschusses.

Welthungerhilfe
Bernd Widera (links) löst bei der Welthungerhilfe Schatzmeister Norbert Geisler ab. Foto: Welthungerhilfe

Ende November hat die Mitgliederversammlung der Welthungerhilfe Bernd Widera als neuen Schatzmeister gewählt. Widera folgt auf den langjährigen Schatzmeister Norbert Geisler und  wird den Vorsitz im Finanzausschuss ehrenamtlich übernehmen. Er ist promovierter Jurist und war bis 2014 bei RWE Deutschland als Vorstandsmitglied tätig. Zuletzt verantwortete er dort den Bereich Vertrieb und Regionalgesellschaften.

Änderungen angestoßen

Norbert Geisler war 15 Jahre lang Mitglied des Präsidiums der Welthungerhilfe. Während seiner Amtszeit hat der Diplom-Ökonom den kaufmännische Bereich nach Angaben der Organisation professionalisiert. Demnach ordnete er die Rücklagenstrategie neu, um die Programmfinanzierung abzusichern. Auch die Buchungssystematik habe er als Reaktion auf die Finanzkrise überarbeitet.

„Norbert Geisler hat entscheidend dazu beigetragen, dass die Welthungerhilfe im Finanzmanagement gut aufgestellt und zukunftsfähig ist. Er war über Jahre der Garant für eine transparente und akkurate Rechenschaftslegung“, so die Präsidentin der Welthungerhilfe, Marlehn Thieme, über den ausscheidenden Schatzmeister. Seine Arbeit sei laut der Pressemitteilung auch eine wichtige Voraussetzung für das Vertrauen der Zuwendungsgeber gewesen.

Laut Welthungerhilfe  haben den ehemaligen Finanzvorstand nicht nur die Zahlen, sondern auch die Menschen interessiert. Er sei in über zehn Länder gereist, unter anderem nach Haiti, Äthiopien und in den Kongo. Dort habe er sich selbst ein Bild von den Problemen und Lebensbedingungen in den Projektländern gemacht.

Welthungerhilfe

Die Welthungerhilfe setzt sich für eine Welt ohne Hunger und Armut ein. Seit ihrer Gründung hat die Hilfsorganisation nach eigenen Angaben über 9300 Projekte in 70 Ländern mit 3,71 Milliarden Euro gefördert. Diese reichen von schneller Katastrophenhilfe über Wiederaufbau bis zu langfristigen Projekten der Entwicklungszusammenarbeit.

Artikel teilen