08.12.2017 | Von Die Stiftung

Contact-Stiftung: Müller löst Frösch ab

Contact-Stiftung
BU: Die scheidende Präsidentin der Contact-Stiftung Therese Frösch, Geschäftsleiterin Rahel Gall Azmat und der neue Präsident der Stiftung, Reto Müller (von links). Foto: Screenshot contact-suchthilfe.ch

Der Langenthaler Stadtpräsident und Grossrat Reto Müller ist neuer Präsident von Contact, der Stiftung für Suchthilfe. Er wurde bereits im November 2011 als Delegierter der Standortgemeinde Langenthal in den Stiftungsrat und als Vertreter der Region Oberaargau-Emmental in den Stiftungsausschuss gewählt. Seit Januar 2014 fungierte er bereits als Vizepräsident der Contact-Stiftung. Jetzt löst er Therese Frösch ab.

Frösch wirkte fast zehn Jahre als Contact-Präsidentin. Vor mehr als einem Jahr hatte sie ihre Demission angekündigt. Dies verbunden mit dem Rücktritt von Jakob Huber und der Übernahme der Geschäftsleitung durch Rahel Gall im Oktober 2016. Die Reorganisation der Stiftung sowie ein neuer Auftritt, der die Gesamtorganisation stärkt und besser aufzeigt, prägten die letzten beiden Präsidiumsjahre von Therese Frösch stark.

Also Folge dieser Reorganisation der Contact-Stiftung wurden die Stiftungsgremien verkleinert. Als Mitglieder des Stiftungsrats gewählt wurden neben Reto Müller außerdem noch Romy Bodmer (Bern), Andreas Diggelmann (Burgdorf), Ursula Erni-Reusser (Spiez), Daniel Kancz (Bern), Matthias Ramsauer (Bern), Gaby Reber (Bern) und Ueli Spring (Lyss).

Die Stiftung für Suchthilfe bietet im Kanton Bern ambulante Angebote mit dem Ziel, die Risiken und Folgeschäden des Suchtmittelkonsums zu mindern. Mit Anlaufstellen, Suchtbehandlung, Arbeitsprogrammen, Wohnbegleitung und mobilen Angeboten bis hin zu Drogeninfo im Nightlife-Bereich wird Schadensminderung betrieben.

www.contact-suchthilfe.ch

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