Robert Schlögl wird zum 1. Januar 2023 neuer Präsident der Alexander-von-Humboldt-Stiftung. Der Chemiker folgt auf den Neurophysiologen Hans-Christian Pape.  

Der Chemiker Robert Schlögl wird ab kommendem Jahr neuer Präsident der Alexander-von-Humboldt-Stiftung. Er folgt auf den Neurophysiologen Hans-Christian Pape. Nach fünf Jahren beendet Pape 2023 seine Amtszeit turnusgemäß, wie die Stiftung mitteilte. 

Zusammen mit einer Findungskommission wurde Schlögl von dem Stiftungsrat der Humboldt-Stiftung vorgeschlagen. Die Berufung in das Amt erfolgte durch Bundesaußenministerin Annalena Baerbock. 

Der 68-Jährige arbeitet als Direktor am Fritz-Haber-Institut der Max-Planck-Gesellschaft in Berlin sowie des Max-Planck-Instituts für Chemische Energiekonversion in Mülheim an der Ruhr. Zudem ist Schlögl Vizepräsident der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina. 

Über die Alexander-von-Humboldt-Stiftung

Die heutige Stiftung wurde 1953 von der Bundesrepublik Deutschland mit Sitz in Bonn-Bad Godesberg errichtet. Die gemeinnützige Stiftung fördert laut Satzung Wissenschaft und Forschung sowie die interkulturelle Verständigung durch die Vergabe von Forschungsstipendien und Forschungspreisen. Die Stiftung ist in 140 Ländern aktiv und zählt eigenen Angaben zufolge 30.000 Alumni, darunter 57 Nobelpreisträger. Der Stiftungsrat, der Präsident und der Generalsekretär bilden die Organe der Stiftung. 

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