Nicola Beer und Hans-Michael Bender stoßen zum Vorstand der Internationalen Martin-Luther-Stiftung hinzu. Die FDP-Politikerin und der CDU-Mann folgen auf John Kornblum und Klaus Winterhoff.

Nicola Beer und Hans-Michael Bender sind in den Vorstand der Internationalen Martin-Luther-Stiftung gewählt worden. Die Vizepräsidentin des Europäischen Parlaments und stellvertretende FDP-Bundesvorsitzende und der frühere CDU-Politiker und Rechtsanwalt folgen auf John Kornblum, ehemaliger US-Botschafter in Deutschland, und Klaus Winterhoff, bis 2016 juristischer Vizepräsident im Landeskirchenamt der Evangelischen Kirche von Westfalen. Wie die Plattform Evangelisch.de berichtet, soll der Wechsel im Rahmen der Luther-Konferenz am 11. November 2022 in Rotterdam stattfinden.

Die 52-jährige Beer gehörte seit 2018 dem Kuratorium an, Bender (79) ist neu in der Internationalen Martin-Luther-Stiftung. Bender gehörte 1996 bis 2001 dem Landtag von Baden-Württemberg an und war 2007 bis 2015 stellvertretender Bundesvorsitzender des Evangelischen Arbeitskreises der CDU/CSU. Weitere Vorstandsmitglieder sind der Theologe Prof. Herman J. Selderhuis und die studierte Mathematikerin und Bankerin Constanze Victor. Das sechsköpfige Gremium leiten der Theologe Thomas A. Seidel und Christine Lieberknecht, bis 2014 thüringische Ministerpräsidentin.

Über die Stiftung

Die Internationale Martin-Luther-Stiftung wurde 2007 in Wittenberg gegründet. Der Gründer des Assetmanagers Shareholder Value, Günter Weispfenning, stattete die Stiftung bürgerlichen Rechts laut Bundesverband deutscher Stiftungen mit einer Million Euro aus. „Auf Wunsch des Gründungsstifters besteht das Vermögen der Stiftung in erster Linie aus Aktien und resultiert somit – im Einklang mit dem Leitbegriff der Unternehmer-Courage – aus unternehmerischem Handeln“, so die Stiftung. Sie sehe ihren Auftrag darin,

  • die Grundimpulse der Reformation in einen themenbezogenen und ergebnisorientierten Dialog von Kirche, Wirtschaft, Wissenschaft und Politik zu übersetzen,
  • Personen und Gruppen zu unterstützen, die eigene Talente und Erfolge im Sinne reformatorischer Tradition für das Gemeinwohl einsetzen,
  • Ideen, Projekte und Initiativen zu fördern, die Unternehmer-Courage und Kreativität, ein Wirtschaftsethos auf christlichem Wertefundament und das lutherische Berufsethos pflegen und stärken.

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