Seit Anfang April ist Marcus Kaplan neuer Geschäftsführer der Stiftung Entwicklung und Frieden. Er folgt auf Michèle Roth, die diese Position seit 2005 bekleidete.

Marcus Kaplan ist neuer Geschäftsführer der Stiftung Entwicklung und Frieden (SEF). Er folgt auf Michèle Roth, die das Amt 17 Jahre innehatte. Zuvor war Kaplan an der United Nations University, für das Deutsche Institut für Entwicklungspolitik sowie für das Deutsche Evaluierungsinstitut der Entwicklungszusammenarbeit tätig.

Über die Stiftung Entwicklung und Frieden

Die Stiftung Entwicklung und Frieden wurde 1986 von Willy Brandt als Verein gegründet. Neben Brandt fungierten Johannes Rau, der damalige Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen, sowie Kurt Biedenkopf, Ralf Dahrendorf, Friedhelm Farthmann, Uwe Holtz, Klaus Dieter Leister, Dieter Senghaas und Carola Stern als Gründungsmitglieder.

Am 1. Juli 1993 wurde der Verein in eine gemeinnützige Stiftung bürgerlichen Rechts umgegründet. Als Stifter beteiligten sich die Länder Berlin, Brandenburg, Sachsen und Nordrhein-Westfalen. Der ehemalige Bundeskanzler blieb bis zu seinem Tod 1992 Vorstandsvorsitzender – zunächst des Vereins, dann der Stiftung.

Mit ihrer Arbeit fördert die Stiftung Entwicklung und Frieden laut Satzung „Völkerverständigung, internationale Zusammenarbeit und Entwicklung sowie Bewusstsein um globale Zusammenhänge“ sowie „Wissenschaft und Forschung“. Soziale Gerechtigkeit, Menschenwürde, Demokratie und ein respektvoller Umgang mit der Umwelt und ihren natürlichen Ressourcen bilden laut der Stiftung- dabei die Grundlage für mehr Frieden und Nachhaltigkeit in der Welt.

Ein sechsköpfiger Vorstand, ein 30-köpfiges Kuratorium und ein 15-köpfiger Beirat bilden die Organe der Stiftung.

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