Die Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten bekommt einen neuen Direktor. Wie die „Märkische Oderzeitung“ meldet, übernimmt Axel Drecoll am 1. Juni die Geschäfte von Günter Morsch, der nach 25 Jahren in diesem Amt in den Ruhestand geht.

Der Historiker Drecoll, seit 2009 Leiter des Lern- und Erinnerungsortes „Dokumentation Obersalzberg“ des Instituts für Zeitgeschichte München, hatte sich in einem Bewerbungsverfahren des Stiftungsrats, in dem der Bund, das Land und der Zentral der Juden sowie der Zentralrat der Sinti und Roma vertreten sind, als bester Kandidat durchgesetzt. Dies teilte das Kulturministerium in Potsdam mit.

Das Land Brandenburg fördert die Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten mit 3,5 Millionen Euro jährlich. Drecoll wird wie Morsch gleichzeitig Leiter der Gedenkstätte und des Museums Sachsenhausen. Zur Stiftung gehören außerdem die Gedenkstätte Ravensbrück, die Erinnerungsorte Todesmarsch im Belower Wald und für die Opfer der Euthanasiemorde in Brandenburg an der Havel sowie die Gedenk- und Begegnungsstätte Leistikowstraße in Potsdam.

www.stiftung-bg.de

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