Der geschäftsführende Vorstand der Braunschweigischen Stiftung, Axel Richter, geht zum Jahresende nach 15 Jahren im Amt in vorzeitigen Ruhestand. Auf ihn folgt der bisherige stellvertretende Geschäftsstellenleiter Friedemann Schnur.

Axel Richter verlässt die Braunschweigische Stiftung. „Nach über 26 Jahren in der Geschäftsführung der Stiftung ist auf Ebene der Führung der Geschäftsstelle der Zeitpunkt für einen Wechsel gekommen“, wird Axel in einer Pressemitteilung zitiert. Er habe gemeinsam mit dem Vorstand die Stiftung aufgebaut und in der Stiftungslandschaft regional und überregional etabliert, so die Mitteilung. „Wir sind Axel Richter zu großem Dank verpflichtet“, so der Vorstandsvorsitzende Gerhard Glogowski. Richter habe die Stiftung maßgeblich geprägt und wesentlich dazu beigetragen, sie inhaltlich und programmatisch professionell aufzustellen. Die Organisation genieße „nicht zuletzt wegen Axel Richter eine hervorragende Reputation im Braunschweigischen Land und darüber hinaus. Wir bedauern seine Entscheidung, wissen jedoch seine Beweggründe zu schätzen und wünschen ihm für die Zukunft alles Gute“.

Seit 2011 bei Braunschweigischer Stiftung

Richters Nachfolger wird Friedemann Schnur, der seit 2011 für die Braunschweigische Stiftung arbeitet und zunächst schwerpunktmäßig in den Sachgebieten Projektmanagement und Kommunikation tätig war. Seit 2014 ist er zudem Geschäftsführer der Tochtergesellschaft Kulturgut Fürstenberg gGmbH, die das Museum Schloss Fürstenberg betreibt. 2015 wurde er zum stellvertretenden Geschäftsstellenleiter ernannt, verantwortet seither den Verantwortungsbereich Finanzen/Administration/Kommunikation. In diesem Zusammenhang hat er laut Stiftung das Konzept für die digitale Strategie der Stiftung entwickelt und verantwortet dessen Umsetzung. Aus seinen unterschiedlichen Aufgabenbereichen heraus verfüge er über ein breites regionales und überregionales Netzwerk. Schnur wurde 1982 in Berlin geboren und studierte Neuere Geschichte, Vergleichende Literaturwissenschaft sowie Skandinavistik in Berlin und Linköping (Schweden). Nach seinem Abschluss arbeitete er von 2009 bis 2011 in der Jugendarbeit von ALBA Berlin Basketballteam e. V. Er ist zertifizierter Stiftungsmanager, Stipendiat der LEAD Academy und zudem ehrenamtlich aktiv.

Die Braunschweigische Stiftung fördert als regionale Stiftung Projekte in ihren Satzungszwecken Kunst und Kultur, Wissenschaft, Forschung und Wissenschaftstransfer, Bildung und Erziehung sowie Sport finanziell. Bezogen auf diese Förderzwecke unterstützt die Stiftung zudem bürgerschaftliches Engagement. Darüber hinaus berät und entwickelt die Stiftung Projekte und vermittelt den Projekten zusätzliche Partner. Die Stiftung ist ausschließlich im Braunschweigischen Land tätig.

www.die-braunschweigische.de

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