18.03.2013 | Von Die Stiftung

Galant-charmant

In der Zentrale der Stadtsparkasse München, unmittelbar am Marienplatz, kamen am Freitagabend (15. März 2013) etwa 100 Gäste zusammen. Hintergrund war das Engagement rund um die Stiftung Lichtblick Hasenbergl, in das die Stadtsparkasse sowie weitere Akteure involviert sind. Entsprechend festlich war das Ambiente in der Kundenhalle, als Zuckerl obendrauf spielten die Münchner Symphoniker unter der Leitung von Georg Schmöhe Stücke unter anderem von Jacques Offenbach, Émile Waldteufel und Johann Strauß‘ Sohn.

Foto: Tobias KarowDie Gäste hatten die Tische, an denen sie saßen ersteigert, der Erlös floss in vollem Umfang der Stiftung Lichtblick Hasenbergl zu. 100.000 EUR sind es letztlich auch durch großzügiges Aufrunden seitens der Sparkasse bzw. der bayerischen Landesregierung geworden. Die Stiftung ist ein Leuchtturm für München und zeigt, wie es funktionieren kann, die Lebensumstände benachteiligter Kinder, deren Chancen auf ein geregeltes Leben geringer als beim Durchschnitt sind, zu verbessern. Ein Einspielfilm verdeutlichte dies. Lachende Kinder seien denn auch die schönste Bestätigung für das Engagement, bestätigte der bayerische Staatsminister des Inneren, Joachim Herrmann. In die Realisation der Projekte sowie der Finanzierung sind zudem zahlreiche Unternehmer und Unternehmen involviert, entsprechend sichtbar sind die Fortschritte. Erst vor kurzem konnte das neue Lichtblick-Haus eröffnet werden. Die Initiative hat damit ein Gesicht, nicht zuletzt durch ein gelblich gestaltetes Logo, das eine Sonnenfinsternis mit Korona darstellt und die Hoffnung der Kinder auf ein besseres Leben signalisiert.

Zusammenfassend war dies ein runder, ein gelungener Abend, der nicht zuletzt sein Ambiente durch die interessante Lichtkonzeption bezog, die die Kundenhalle permanent in warme Farben tauchte. Höhepunkt waren aber sicherlich die Münchner Symphoniker, die passend zum MünchnerStiftungsFrühling leichte und beschwingte Töne mit im Gepäck hatten. Das Publikum jedenfalls wippte mit der Musik, einige waren gar kurz davor, das Tanzbein zu schwingen. So sieht Begeisterung aus, für die Musik, und letztlich auch für bürgerschaftliches Engagement, das sich jeder der anwesenden Gäste auf die Fahnen schreiben durfte.

Tobias M. Karow

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