13.02.2015 | Von Die Stiftung

Friedrich-Ebert-Stiftung

Die Wurzeln der Friedrich-Ebert-Stiftung reichen bis ins Jahr 1925 zurück, als der erste demokratisch gewählte Reichspräsident Friedrich Ebert sozialdemokratische Ideen und Grundwerte durch einen breiten Diskurs im Rahmen der gemeinnützigen Organisation nach vorne bringen wollte. Selbst das von Nationalsozialisten im Jahr 1933 ausgesprochene Tätigkeitsverbot konnte die Friedrich-Ebert-Stiftung nicht davon aufhalten, nach der Wiederbegründung 1947 ihre Mission und Aktivitäten mit Schwung fortzusetzen.

Mission und Ziele

Das primäre Ziel der Friedrich-Ebert-Stiftung bleibt konstant und besteht darin, die politische Partizipation und gesellschaftlichen Zusammenhalt im Geiste der sozialen Demokratie für mehr Chancengerechtigkeit und Teilhabe zu fördern. Deswegen bleibt die Bildungsunterstützung begabter und motivierter junger Menschen, die unabhängig von deren finanziellen Lage mit ihren wertvollen Talenten die Zukunft Deutschlands aktiv mitgestalten wollen, mit Hilfe von Stipendien die oberste Priorität der Friedrich-Ebert-Stiftung.

Dialog und Verständigung

Zudem legt die Organisation einen großen Wert darauf, den konstruktiven Dialog zwischen den Gewerkschaften und politischen Akteuren auf nationaler und internationaler Ebene zu vertiefen. Damit trägt die Friedrich-Ebert-Stiftung seit Jahrzehnten in positiver Weise zur Zusammenarbeit und Verständigung in den für das gesamte Land fundamentalen Themenbereichen bei, die bis heute nichts an ihrer Aktualität verloren haben und sowohl bereits allgemein bekannte Fragen als auch neue Herausforderungen aufgreifen.

Thematisches Spektrum

Im Mittelpunkt der von Friedrich-Ebert-Stiftung initiierten Gesprächs- und Veranstaltungsplattformen stehen Bürgergesellschaft und Bildungspolitik, Bundes-, Landes- und Europaangelegenheiten, Finanz- und Wirtschaftsfragen, Frauen- und Genderpolitik, Migration und Integration, Kultur und Medien, Umwelt und technologische Innovationen, Jugend, Religion und Rechtextremismus, Globalisierung und Entwicklung, internationale Gewerkschaftskooperationen und zwischenstaatliche Partnerschaften, um nur einige Beispiele zu nennen.

Preise und Auszeichnungen

Darüber hinaus ehrt die Friedrich-Ebert-Stiftung herausragende Arbeit und Leistungen, indem sie zwei bedeutende Preise vergibt. Das sind „Das Politische Buch“ sowie der Menschenrechtspreis. Der erste seit 1982 verliehene und derzeit mit 10.000 Euro dotierte Preis würdigt richtungsweisende Diskurse und grundlegende Impulse zur bewegenden Demokratie und Zukunftsplanung Deutschlands. Der seit 1994 verliehene Menschenrechtpreis zeichnet hingegen nach dem Willen der Stifter Karl und Ida Feist Einzelpersonen wie auch Organisationen aus, die einen besonderen Beitrag zu Menschenrechten rund um den Globus leisten.

Artikel teilen