Die Max-Havelaar-Stiftung lanciert in der Schweiz das erste Fairtrade-Gold. Mit dem Projekt engagiert sich die Stiftung für den besseren Schutz von Mensch und Umwelt im kleingewerblichen Goldbergbau.

Die Schweiz ist Drehscheibe des globalen Goldmarkts. Rund 70% der Gold-Raffinierung findet hier statt. Gleichzeitig seien weltweit über 100 Millionen Menschen vom kleingewerblichen Bergbau abhängig, betonten Vertreter der Max-Havelaar-Stiftung in Zürich.

Um den Mineuren und Arbeiterinnen sichere Arbeitsbedingungen und einen fairer Marktzugang zu gewährleisten aber auch für Umweltschutz und Transparenz im Handel, setzt sich die Stiftung für Fairtrade-Gold ein. Fairtrade-zertifizierte Minen erhalten etwa über den garantierten Mindestpreis hinaus eine Prämie in der Höhe von 2.000 USD pro Kilogramm Gold. Damit werden Gemeinschaftsprojekte wie Schulen oder Gesundheitszentren finanziert.

Der Fairtrade-Standard verbietet zudem missbräuchliche Kinderarbeit, Zwangsarbeit und andere Formen der Diskriminierung. Die Zertifizierung schreibt überdies Schutzkleidung sowie Maßnahmen zu Gesundheitsschutz und Unfallprävention vor.

Die ersten Schmuck-Kollektionen aus fair gehandeltem Gold gibt es in der Schweiz bei Coop City und Christ Uhren & Schmuck. Max Havelaar hofft, dass auch registrierte Goldschmiede von der Möglichkeit Gebrauch machen, Fairtrade-Gold zu beziehen und verarbeiten.

www.maxhavelaar.ch/de

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