Auch für Familienstiftungen und kirchliche Stiftungen in der Schweiz besteht ab dem 1. Januar die Pflicht zur Eintragung ins Handelsregister. Grund dafür ist ein internationales Bemühen, illegale Geldgeschäfte zu unterbinden, meldet der Nachrichtendienst kath.ch.

Auch für Familienstiftungen und kirchliche Stiftungen in der Schweiz besteht ab dem 1. Januar die Pflicht zur Eintragung ins Handelsregister. Grund dafür ist ein internationales Bemühen, illegale Geldgeschäfte zu unterbinden, meldet der Nachrichtendienst kath.ch. Allerdings besteht eine fünfjährige Übergangsfrist. Auch nach Verstreichen der Übergangsfrist bleiben die nicht eingetragenen Stiftungen als Rechtspersonen anerkannt, es drohen allerdings Sanktionen. Nur neu zu gründende Stiftungen müssen sich ab dem Jahreswechsel eintragen lassen, um überhaupt Rechtspersönlichkeit zu erlangen, so Rechtsanwalt Simon Gubler vom Zentrum für Stiftungsrecht der Universität Zürich.

Die neue Gesetzesbestimmung geht auf Empfehlungen der internationalen Kontrollorganisation Groupe d’action financière (Gafi) zurück. Der Wunsch war es mehr Transparenz herzustellen, damit Stiftungsgelder nicht etwa für terroristische Zwecke missbraucht würden. Die Transparenz wird jetzt insofern verbessert, als das Handelsregister öffentlich einsehbar ist, wie Gubler erklärt.

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