Das Schweizer Innovationsförderprogramm Kickstart Accelerator bringt über verschiedene Branchen hinweg Akteure zur Bildung von Innovationspartnerschaften zusammen. Von Stiftungsseite sind die Gebert-Rüf-Stiftung und die Stiftung Mercator Schweiz beteiligt.

Das Innovationsförderprogramm Kickstart Accelerator nimmt zum dritten Mal Bewerbungen entgegen. Das Programm fokussiert auf neue Technologien wie Künstliche Intelligenz, Big Data oder Blockchain. Es will verschiedene Branchen verbinden und dazu die entscheidenden Akteure zur Bildung von Innovationspartnerschaften zusammenbringen. Schon zum ersten Programmdurchlauf vor zwei Jahren war das Interesse gross: 850 Jungunternehmen aus 40 Ländern haben sich damals für das Programm beworben.

Stiftungen beim Kickstart Accelerator an Bord

„Die ersten beiden Programme brachten mehr als 30 ehrgeizige Proof-of-Concepts und Kooperationen hervor”, sagt Kickstart-Programmleiterin Katka Letzing. „Echte und nachhaltige Innovation ist in unseren Augen nur durch Zusammenarbeit über Sektor- und Firmengrenzen hinweg möglich. Wir legen den Fokus dieses Jahr deshalb noch stärker auf diese Partnerschaften”.

Der Kickstart Accelerator ist eine Initiative des Impact Hubs Zürich und wurde 2015 von „digitalswitzerland“ ins Leben gerufen. Letzteres wird von der Gebert-Rüf-Stiftung im Rahmen ihres Handlungsfelds „Venture Kick“ finanziell unterstützt. Auch die Stiftung Mercator Schweiz zählt zu den Unterstützern des Programms.

Innovationsförderprogramm für etablierte Startups

Das Programm startet im Juli 2018 mit einem zweitägigen Bootcamp zur Selektion der Startups: Die 60 vielversprechendsten Jungunternehmen sind zu einem Pitching-Event vor einer Expertenjury eingeladen – die 30 besten schaffen es ins Programm. Dieses besteht neu aus einer Planungsphase im September, sowie einer sechswöchigen Kollaborationsphase im Oktober und November 2018 im Zürcher Innovations- und Kollaborationszentrum Kraftwerk.

Das Programm richtet sich an bereits etablierte Startups, die ihre Technologie, ihr Geschäftsmodell oder ihren Marktzugang mithilfe von Kooperationen vorantreiben wollen. In Innovationsteams aus Unternehmen, Städten oder Hochschulen erhalten sie die Chance, ihre Produkte oder Technologien auf das nächste Level zu bringen.

Zugang zu Entscheidungsträgern

Das Programm bietet den teilnehmenden Start-ups Zugang zu den Führungskräften und Entscheidungsträgern der Partnerorganisationen. Während sechs Wochen leben und arbeiten die Jungunternehmer in Zürich. Hinzu kommen Programmstipendien von bis zu 10.000 Franken pro teilnehmendem Team.

„Neue, wissenschaftsbasierte Technologien haben das Potenzial, einige der grössten Herausforderungen unserer Zeit zu lösen. Sie setzen voraus, dass einflussreiche, etablierte Unternehmen und innovative Jungunternehmen mit mutigen Ideen zusammenarbeiten“, erklären die Veranstalter. Der Kickstart Accelerator bringe jedes Jahr bis zu 100 Jungunternehmer mit führenden Akteuren für Proof-of-Concepts, Pilotprojekte und andere Innovationspartnerschaften in der Schweiz zusammen. Es werden weder Gebühren noch eine Eigenkapital-Beteiligung der Startups verlangt.

www.kickstart-accelerator.com

www.grstiftung.ch

www.stiftung-mercator.ch

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