Der 20.000 Quadratmeter große Skulpturenpark mit Werken Bruno Webers ab dem 20. Oktober 2014 nicht mehr für die Öffentlichkeit zugänglich sein. Wie die Bruno-Weber-Stiftung mitteilt, wird er Betrieb aufgrund „erheblicher finanzieller und struktureller Schwierigkeiten“ eingestellt.

Bruno Webers Gesamtkunstwerk ist ein Publikumsmagnet. Trotzdem wird der 20.000 Quadratmeter große Skulpturenpark ab dem 20. Oktober 2014 nicht mehr für die Öffentlichkeit zugänglich sein. Wie die Bruno-Weber-Stiftung mitteilt, wird er Betrieb aufgrund „erheblicher finanzieller und struktureller Schwierigkeiten“ eingestellt. Die Probleme sind nicht neu: An den Betonskulpturen des vor knapp drei Jahren verstorbenen Künstlers nagt der Zahn der Zeit. Über ein Sanierungskonzept sind sich jedoch die Familie Weber und die Stiftung seit Jahren uneinig. Auch in neuer Besetzung konnte der 7-köpfige Stiftungsrat keine Lösung finden. Er trat deshalb im Februar in corpore zurück. Als kommissarische Stiftungsrätin wurde im März die Rechtsanwältin Brigitte Bitterli eingesetzt. Diese beauftragte einen Sanierungsberater mit der Abklärung der Situation.

Nach Schätzung des Beraters wären für die Sanierung des Bruno-Weber-Parks etwa 1 Mio. CHF  nötig; hinzu kommt ein jährlicher Bedarf von rund 200.000 CHF für den Betrieb. Insgesamt fehlen der Stiftung für die nächsten fünf Jahre 1,5 bis 2,3 Mio. CHF, um den Park weiterzuführen. Laut Bitterli übersteigt dieser Investitionsbedarf die gegenwärtige wirtschaftliche Ertragskraft der Stiftung bei weitem. Die Anstrengungen zur Sanierung der Stiftung würden aber fortgeführt.

www.bruno-weber.com

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