Das MuriTheater wagt sich an das älteste Schweizer Drama deutscher Sprache: Das 700 Jahre alte Osterspiel „la mih beruoren dih“ („Lass mich dich berühren“) wird in drei Sprachen neu interpretiert: Mittelhochdeutsch, Neudeutsch und Dialekt verzahnen sich.

Das MuriTheater wagt sich an das älteste Schweizer Drama deutscher Sprache: Das 700 Jahre alte Osterspiel „la mih beruoren dih“ („Lass mich dich berühren“) wird in drei Sprachen neu interpretiert: Mittelhochdeutsch, Neudeutsch und Dialekt verzahnen sich.

Wie das Genre vermuten lässt, behandelt das Stück das Thema Auferstehung, in der Neuinszenierung wird es nun um das Thema Erinnern erweitert.

Als Trägerin des MuriTheaters ermöglicht die gemeinnützige Stiftung Murikultur heute die Premiere unter freiem Himmel. Sollte es regnen, gibt es einen Ausweichtermin.

Vor 700 Jahren hatte der Souffleur eines Osterspiels den Text aufgeschrieben und seine Handschrift als Einband um seine Bibel gelegt. Dieser Umschlag wurde vor 150 Jahren als mittelhochdeutsches Fragment in Muri gefunden. „Das Osterspiel von Muri“ ist als das älteste Drama in der Schweiz ein Begriff und genießt literaturhistorisches Ansehen.

Das MuriTheater setzte das Osterspiel letztmals vor 20 Jahren in Szene.

www.murikultur.ch

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