Die Schweizerische Energie-Stiftung (SES) zeigt in einer aktuellen Studie, dass immer noch der Großteil der Schweizer Energieversorger den billigsten Mix mit Kohlestrom importiert.

Die Schweizerische Energie-Stiftung (SES) zeigt in einer aktuellen Studie, dass immer noch der Großteil der Schweizer Energieversorger den billigsten Mix mit Kohlestrom importiert.

Dieser Strommix ist an der Leipziger Strombörse besonders günstig und hat einen Braunkohlestromanteil von rund 10%. Laut einer Berechnung der SES fließen im Schweizer Netz insgesamt zwischen 3 und 5% Kohlestrom. Aber auch Gas- und Atomkraftwerke belasten die Umwelt mit CO2 und radioaktiven Abfällen: „57% des Stroms von den vier größten Schweizer Stromkonzernen ist dreckig. Axpo, Alpiq, BKW und Repower belasten die Umwelt massiv“, heißt es in der Studie.

Die Axpo hat am meisten Dreckstrom im Portfolio, gefolgt von der BKW, Alpiq und Repower. Neben CO2-Ausstoss und Nuklearabfall wurden weitere Abgase sowie Wasser- und Landverbrauch von der Gewinnung der Rohstoffe bis zur Entsorgung der Abfälle miteingerechnet. Axpo und BKW produzieren am meisten AKW-Strom, Alpiq stösst am meisten CO2 aus.

Immerhin legten die Großproduzenten beim Ökostrom kräftig zu – wenn auch auf tiefem Niveau. Mit 6,8% neuen erneuerbaren Energien im letzten Jahr (2012: 5,6%) hat die BKW beim sauberen Strom heute die Nase vorn.

www.energiestiftung.ch

Aktuelle Beiträge

Alles Wichtige für Entscheider aus dem Stiftungswesen - Kompetent und unabhängig - Jeden Monat neu
NEWSLETTER KOSTENLOS ABONNIEREN
Alles Wichtige für Entscheider aus dem Stiftungswesen - Kompetent und unabhängig - Jeden Monat neu
NEWSLETTER KOSTENLOS ABONNIEREN