14.01.2016 | Von Die Stiftung

Zunahme der zeitversetzten TV-Nutzung

In allen Landesteilen der Schweiz liegt die zeitversetzte TV-Nutzung, also die Möglichkeit Fernsehprogramme per Pause, Replay und Aufzeichnungen zu konsumieren, weiterhin im Trend, so eine Meldung der Stiftung Mediapulse.

In allen Landesteilen der Schweiz liegt die zeitversetzte TV-Nutzung, also die Möglichkeit Fernsehprogramme per Pause, Replay und Aufzeichnungen zu konsumieren, weiterhin im Trend, so eine Meldung der Stiftung Mediapulse.

An der Spitze des zeitversetzten TV-Konsums stünden die 15- bis 29-jährigen Schweizer mit einem Anteil von rund 18%  an der Gesamtnutzung (Deutsche Schweiz 18%, Suisse Romande und Svizzera italiana 17%). Im 2. Semester 2015 liege der Anteil an der zeitversetzten Nutzung im Durchschnitt über alle Landesteile verteilt bei über 11%. Tagesdurchschnittlich würden rund 63% der Personen in der deutschen Schweiz das Fernsehprogramm nutzen, wobei die Nutzungsdauer im Schnitt 119 Minuten pro Person betrage. In der Suisse Romande liege der Anteil bei 65% und einer täglichen Fernsehdauer von 142 Minuten. Die Liste führe die Svizzera Italiana mit einem Anteil von 72% und einem tagesdurchschnittlichen Fernsehkonsum von 161 Minuten an.
Die Daten für die TV-Nutzung basieren auf dem Mediapulse Fernsehpanel, mit dem die Stiftung die zeitversetzte Nutzung bis sieben Tage nach der Original-Ausstrahlung erfasst.

Die Stiftung Mediapulse und ihre operative Tochter Mediapulse AG generieren unabhängige und wissenschaftliche Nutzungsdaten für die Medien Fernsehen und Radio in der Schweiz.

www.mediapulse.ch

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