Vertreter der Bürgerstiftung Hannover übergaben heute einen symbolischen Scheck über 17.500 Euro zum Kauf internetfähiger Laptops für 100 geflüchtete Kinder.

Heute übergaben Vertreter der Bürgerstiftung Hannover einen symbolischen Scheck über 17.500 Euro an Renée Bergmann, 1. Vorsitzende des Unterstützerkreises Flüchtlingsunterkünfte Hannover (UFU) e. V. Mit dem Geld schaffte der Unterstützerkreis kürzlich internetfähige Laptops an. Die Familien von mehr als 100 geflüchteten Kindern und Jugendlichen erhalten die Geräte als Leihgabe, um eine angemessene Teilnahme der Kinder am Schulunterricht zu ermöglichen und weitere Rückschritte in ihrer Lernentwicklung zu verhindern. Die ersten beiden Laptops überreichte ein ehrenamtlicher IT-Pate ebenfalls heute zwei Brüdern, deren siebenköpfige Familie aus Syrien stammt.

Freiwillige Helfer des Vereins richten die Rechner ein und versehen sie mit den notwendigen Programmen. Außerdem leiten sie die Schüler an, bis diese selbstständig am Fernunterricht teilnehmen können. Hinzu kommen Fernwartung und Begleitung. Für diese umfangreiche Aufgabe sucht der Unterstützerkreis noch weitere ehrenamtliche IT-Unterstützung. Interessierte können sich melden unter: unterstuetzerkreis@uf-hannover.de

Die Bürgerstiftung Hannover unterstützt dieses Projekt, weil es nachhaltig und gleichzeitig mit großem bürgerschaftlichem Engagement verbunden ist. Die Betroffenen haben es in der gegenwärtigen Schulsituation besonders schwer: Mit ihren Familien leben sie in beengten Verhältnissen, müssen Sprachbarrieren überwinden und sind beim Lernen zuhause ausschließlich auf Mobiltelefone angewiesen, die nicht immer funktionieren und oft mehreren Personen zur Verfügung stehen müssen. Digitale Lerninhalte sind nicht immer für das Handyformat geeignet. Die Schulen verfügen nicht über mobile Endgeräte zum Ausleihen an bedürftige Schüler. Öffentliche Räume, in denen Computer zur Verfügung stehen, sind derzeit geschlossen. Deshalb ermöglichen die Laptops den Kindern und Jugendlichen Teilhabe an den Bildungsangeboten und einen Einstieg in die Digitalisierung.

Bereits kurz nach Ausbruch der Pandemie in Deutschland stellte die Bürgerstiftung Hannover Corona-Sondermittel in Höhe von 30.000 Euro bereit, um auf akute Notlagen und Bedarfe reagieren zu können. Unterstützt wurden damit bisher neben dem Projekt des UFU e. V. zwei soziale Projekte des Caritasverbandes sowie der Obdachlosenhilfe Hannover. Die Stiftung möchte mit den Sondermitteln Projekte, Initiativen und Maßnahmen unterstützen, die helfen, die sozialen Folgen der Corona-Krise zu bewältigen. Gefördert werden sollen Projekte, die denjenigen Personengruppen zugutekommen, die ohnehin schon auf Hilfe angewiesen sind und daher besonders unter der Krise leiden. Hierzu zählen beispielsweise die Versorgung von Wohnungslosen, die Versorgung und Unterstützung von Kindern und Familien in Not, Nachbarschaftshilfe, Ehrenamtsprojekte sowie die Versorgung und Begleitung älterer und isolierter Menschen.

Bürgerstiftung Hannover Kurzprofil
Die Bürgerstiftung Hannover setzt Fördermittel gezielt ein, um langfristig wirkende Kinder-, Jugend- und Seniorenprojekte zu unterstützen und zu initiieren, Familien in ihrem Alltag zu helfen, gesellschaftliche Teilhabe für alle Menschen zu ermöglichen und Hilfe zur Selbsthilfe anzustoßen. Seit der Gründung der Bürgerstiftung Hannover 1997 flossen rund 5,5 Mio. Euro in die Förderung von mehr als 1.300 Projekten in unserer Stadt und Region.

Quelle

https://buergerstiftung-hannover.de/presse#
Diese Pressemitteilung wurde eingestellt von: Ines Diehl, Bürgerstiftung Hannover

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