26.02.2020 | Von Stiftungsfenster

Hertie-Stiftung stellt „Generation Grenzenlos“ vor

• Start der Video-Porträtreihe mit 30 Alltagshelden-Geschichten über grenzenloses Engagement
• Jahreskampagne der Hertie-Stiftung zu 30 Jahre Deutsche Einheit

Das Stiftungsfenster gibt Stiftungen die Möglichkeit, über ihre Projekte zu berichten. Die Pressemitteilungen werden von den Stiftungen eingereicht und nicht redaktionell bearbeitet.

Frankfurt, 7. Februar 2020. Beispielgebend, inspirierend und vorausschauend – das sind die 30 unter 30-Jährigen der Generation Grenzenlos, die die Hertie-Stiftung in ihrer Social-Media-Kampagne anlässlich 30 Jahren Deutscher Einheit gesucht und gefunden hat. Mit Generation Grenzenlos soll eine Brücke von 1989 in die Zukunft geschlagen und herausragendes Engagement junger Menschen heute sichtbar gemacht werden. Die ausgewählten 30 unter 30 stammen aus 14 Bundesländern und engagieren sich in den Themenfeldern Integration, kulturelle Vielfalt, Nachhaltigkeit, Inklusion, Chancengleichheit, politische Bildung oder im Rettungsdienst für unsere Gesellschaft. „Wir haben Jugendliche und junge Erwachsene ausgewählt, die sich nicht nur gegen, sondern auch für etwas einsetzen und wollen sie dabei unterstützen, ihre Projekte groß zu machen“, sagt Elisabeth Niejahr, Geschäftsführerin für den Bereich „Demokratie stärken“ bei der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung.

Bis Oktober stellt die Hertie-Stiftung jede Woche einen Menschen der Generation Grenzenlos in einem Video-Porträt auf ihren Social-Media-Kanälen vor. Damit erhalten die Gewinnerinnen und Gewinner eine Plattform, ihre eigenen Themen zu setzen und geben Einblicke in ihre Herausforderungen und Visionen. Persönlich kennenlernen und vernetzen wird sich die Generation Grenzenlos bei verschiedenen Veranstaltungen, die im Laufe des Jahres stattfinden.

Der erste Grenzüberwinder: Matondo, 26, aus Berlin

Matondo, 26, aus Berlin, ist Musiker, Schauspieler und Erzieher. „Wenn wir Jugendlichen die Aufmerksamkeit geben, die sie verdient haben, dann kann da nur was Gutes rauskommen.“ In seinen Rap- und Schauspiel-Workshops zeigt er Kindern und Jugendlichen neue Ausdrucks- und Gestaltungsmöglichkeiten und überwindet so die Grenze zwischen Straße und Kunst.

Das ist die Generation Grenzenlos (nach Bundesländern sortiert)

Baden-Württemberg

Kate Lynn Lohner

Kate Lynn ist 18 und kommt aus Balingen, Baden-Württemberg. Sie ist davon überzeugt, dass junge Menschen die Power haben, die Welt maßgeblich zu verändern. Als Schülersprecherin geht sie beispielgebend voran und ist zudem ehrenamtlich beim Deutschen Roten Kreuz und in der freiwilligen Feuerwehr aktiv. Als selbstbewusste Frau verbindet sie Emanzipation und Tradition und möchte mit dieser Haltung auch andere dazu ermutigen, ihren Weg zu finden und zu gehen.

Sarah Borowik-Frank

Sarah, 28, wohnt in Konstanz, Baden-Württemberg. Sarah ist Jüdin, dreht Dokumentarfilme und leistet Bildungsarbeit für jüdische Kultur, denn: „Die jüdische Kultur ist eine Kultur der Vielfalt“ und genau diese Vielfalt möchte sie zeigen und zugänglich machen.

Qassim Alhumayyer

Qassim, 22, wohnt in Mannheim, Baden-Württemberg. Vor mehr als vier Jahren flüchtete er aus Syrien. Bei „Empowered by democracy“ und anderen Projekten hat er seine Leidenschaft für politische Bildung entdeckt, denn dies ist für ihn der Weg, sich als Teil der Gesellschaft zu fühlen, politisch zu partizipieren und gleichzeitig andere junge Menschen für Politik zu begeistern. Seit Ende 2017 ist er dort als Trainer tätig und arbeitet ab und zu an der Jugendakademie Walberberg. Letztens arbeitet er mit einer Freundin zusammen an einem neuen Projekt namens „HeimatPunktWas“.

Bayern

Erdal Tekin

Erdal ist 23 und kommt aus München, Bayern. Faire Bildungschancen für junge Menschen zu schaffen, unabhängig von Herkunft und familiärem Hintergrund, sind seine Mission. Daher setzt er sich für das von Studierenden gegründete Aelius-Förderwerk ein und engagiert sich dort im Vorstand. Zudem organisiert er Workshops, um Jugendliche für Nachhaltigkeit zu sensibilisieren.

Eva Apfl

Eva Apfl, 26 aus München in Bayern, ist Vorständin bei diversity München e.V., einer LesBiSchwulen und Trans* Jugendorganisation in München, die sich um die Belange der jungen Community kümmert und Aufklärungsarbeit an Schulen leistet. 2020 kandidiert Eva Apfl auch für den Münchener Stadtrat.

Dominik Palme

Dominik, 20 aus München, Bayern, klettert leidenschaftlich gern und das in der inklusiven Klettergruppe des IWDR – Ich will da rauf! e.V. Vertrauen, persönliche Grenzen überwinden und Mut stehen für ihn an erster Stelle. Sein Ziel ist es, deutschlandweit inklusive Sportgruppen aufzubauen, denn die Erfahrung Sport aktiv zu erleben, soll niemandem vorenthalten werden.

Lorenz Narku Laing

Narku, 27 aus Fürstenfeldbruck, Bayern. Dass sein Nachwuchs in Zukunft nicht dieselbe Diskriminierung erleben muss, die ihn bis heute begleitet, treibt ihn an. Er kämpft gegen Rassismus und setzt sich als Sozialunternehmer mit seiner Agentur „Vielfaltsprojekte“ dafür ein, dass Vielfalt in der Gesellschaft zum gestalterischen Element wird. Langfristig strebt er ein politisches Mandat an, da ihm seit seiner Jugend in Hart-IV die Bekämpfung von sozialer Ungleichheit umtreibt.

Berlin

Charlotte Kaiser

Charlotte Kaiser, 24, wohnt in Berlin. Sie findet, dass Altersarmut und Einsamkeit dringende Themen in Deutschland sind und dass es eine gemeinschaftliche Aufgabe ist, dass ältere Menschen sich als wichtigen und aktiven Teil unserer Gesellschaft wahrnehmen. In Projekten wie „Literat Mannheim e.V.“ oder “SEEniority” setzt Charlotte sich dafür ein, dass ältere Menschen Unterstützung und eine soziale Gemeinschaft erfahren, die ihnen hilft, ihre Lebensqualität zu steigern und ihre finanzielle Lage final besser meistern zu können.

Esra Karakaya

Esra, 28, aus Berlin, ist Journalistin, Moderatorin und Gründerin. In ihrer eigenen Talkshow „Karakaya Talk“ (früher „Blackrock Talk“) bei FUNK lässt sie Menschen zu Wort kommen, die im öffentlichen Diskurs oft unterrepräsentiert sind oder eindimensional dargestellt werden. Esra engagiert sich für einen offene, respektvolle Diskussionskultur, denn das ist der Weg, mehr Verständnis füreinander in unserer Gesellschaft zu etablieren.

Matondo Castlo

Matondo, 26 aus Berlin, ist Musiker, Schauspieler, Hip-Hop Dozent und Erzieher. „Wenn wir Jugendlichen die Aufmerksamkeit geben, die sie verdient haben, dann kann da nur was Gutes rauskommen.“ In seinen Rap- und Schauspiel-Workshops zeigt er Kindern und Jugendlichen neue Ausdrucks- und Gestaltungsmöglichkeiten und überwindet so die Grenze zwischen Straße und Kunst.

Brandenburg

Willi Stieger

Willi, 22, wohnt in Brandenburg, Potsdam engagiert sich für eine inklusive und internationale Gesellschaft, die Menschen mit und ohne Behinderungen länderübergreifend zusammenbringt. So hat er einen deutsch-russischen Austausch unterstützt, bei dem sich Menschen mit Behinderung in Moskau und Dresden über ihre Diskriminierungserfahrungen ausgetauscht haben. Mit seinem selbst gegründeten Projekt „Visi kopa“ hat er ein interkulturelles Fußballturnier für Menschen mit und ohne Behinderung organisiert. Willi studiert Interdisziplinäre Russlandstudien in Potsdam.

Hamburg

Omeima Garci

Omeima, 17 aus Hamburg. Die junge Muslima engagiert sich mit ihrer Theater Ag VTUU gegen Antisemitismus. In ihren politischen Theaterstücken thematisiert sie Menschenrechte und Gleichberechtigung und setzt sich für eine Gesellschaft ohne Diskriminierung und Rassismus ein.

Hessen

Annalisa Weyel

Annalisa, 19, aus Butzbach, Hessen, will Grenzen zwischen gehörlosen und hörenden Menschen überwinden. Mit ihrer Projektpartnerin hat sie einen Kurs für Deutsche Gebärdensprache (DGS) für hörende Menschen entwickelt. Dort lernen Hörende die Grundlagen der Gebärdensprache sowie die allgemeinen Kommunikationsregeln. Das Angebot trifft auf große Nachfrage, daher ist es ihre Mission: Hörenden die Welt der Gehörlosen zu öffnen.

Dominik Herold

Dominik, 27 wohnt in Frankfurt am Main, Hessen. Um neue Formate für bessere Bürgerinnenbeteiligung zu entwickeln hat er gemeinsam mit Freundinnen den Verein „mehr als wählen e.V. – Initiative für innovative Demokratie“ gegründet. 2019 haben sie den ersten “Frankfurter Demokratiekonvent“ organisiert und damit einen Diskussionsraum für Menschen aus allen Teilen der Gesellschaft geschaffen, der vielfach ausgezeichnet wurde.

Marius Zimmer

Marius, 26, aus Mücke in Hessen ist leidenschaftlicher Notfallsanitäter. Seit nun fast zwei Jahren informiert der YouTuber mit dem „Blaulichtkanal“ über die Arbeit der Rettungsdienste, der Freiwilligen Feuerwehr und des Katastrophenschutzes. Auch auf Instagram berichtet er über Themen wie den Beruf des Notfallsanitäters und seine Ehrenämter seit mehreren Jahren. Sein Ziel ist es, mehr ehrenamtliche Helfer für diesen Bereich zu gewinnen und für Aufklärung zu sorgen. Mittlerweile ist sein Kanal sehr erfolgreich und ein Teil von funk.

Orry Mittenmayer

Orry, 27, aus Marburg, Hessen, ist Gewerkschafter. Sein Ziel ist es, soziale Ungleichheiten im Liefergewerbe zu überwinden, von denen vor allem Arbeitskräfte mit Migrationshintergrund betroffen sind. Er ist Teil des „Liefern am Limit“-Teams und unterstützt Fahrer und Fahrerinnen von Lieferdiensten in gewerkschaftlichen Fragen, bei der Gründung von Betriebsräten und leistet so politische Bildungsarbeit.

Mecklenburg-Vorpommern

Hanna Vichel

Hanna, 25, aus Grammentin, Mecklenburg-Vorpommern, möchte Kinder und Jugendliche so stärken, dass sie sich individuell entfalten können. Gemeinsam mit Freunden engagiert sie sich in den Kindercamps von „Power On e.V.“, die jeden Sommer über 100 Teilnehmende anziehen. Mit ihrer Arbeit möchte sie jungen Menschen neue Perspektiven geben und den Abwanderungstendenzen vom Land in die Stadt einen positiven Beitrag entgegensetzen. Hanna leitet außerdem das internationale Jugendaustauschprojekt „MeLanga“ zwischen Mecklenburg- Vorpommern und Südafrika Mpumalanga . Ihr Ziel: Grenzen zu sprengen, Horizonte zu erweitern und zum Austausch von Kulturen, Erfahrungen und Wissen anzuregen.

Daniel Rupp

Daniel, 19 aus Boizenburg, Mecklenburg-Vorpommern, setzt sich für Demokratie und Zivilcourage ein. Seit der neunten Klasse engagiert er sich gegen Rassismus und er hat die “Politik-, Engagement- und Bildungsstiftung e.V.” mitgegründet und aufgebaut. Er ist politischer Bildungsreferent und wurde 2018 für sein beherztes Eintreten gegen rechtsradikale Diskriminierung in der Schule mit dem Deutschen Engagementpreis ausgezeichnet.

Niedersachsen

Noemi Krebs

Noemi, 23 aus Geestland, Niedersachsen, engagiert sich auf lokaler und internationaler Ebene für die Themen Nachhaltigkeit und Klimaschutz: Im Jugendklimarat Bremerhaven initiierte sie ein Repair Cafe, in dem sich Jung und Alt begegnen und voneinander lernen. Zudem setzt sie sich als Foodsharing-Botschafterin gegen Lebensmittelverschwendung ein. Im Projekt „Nachhaltigkeit rockt“ arbeitet sie gemeinsam mit Aktivisten aus Sambia für eine nachhaltige Stadtentwicklung.

Robert Rathke

Robert 27, Göttingen Niedersachsen, setzt sich in seinen diversen ehrenamtlichen Tätigkeiten für Toleranz und Nächstenliebe ein. Er studiert Theologie und ist aktiv in der Hochschulpolitik, zuletzt auch als AStA-Vorsitzender der Universität Göttingen. Seit seinem 16. Lebensjahr engagiert er sich außerdem beim THW, als Schiedsrichter im American Football und ist in der Offiziersausbildung bei der Bundeswehr. Seine vielseitigen Interessen machen ihn grenzenlos.

Nordrhein-Westfalen

Chaiyaphruek Nenbangkaeo

Chaiyaphruek, 28, wohnt in Bochum, Nordrhein-Westfalen. Als Gründungsmitglied der Denkfabrik youngperspective.ruhr e.V., bringt er die Kernthemen unserer Zeit wie Klimawandel, Gesellschaft und Wirtschaft in die Kommunen und entwickelt passgenaue Lösungen. Außerdem ist Chaiya grenzenlos engagiert für eine politische Teilhabe von jungen Menschen und Studierenden. Dabei sind ihm Nachhaltigkeit und Klimaschutz besonders wichtig.

Marie Menke

Marie, 22, aus Olsberg, Nordrhein-Westfalen, wohnt in Köln, leitet ehrenamtlich die Redaktion des europäischen Onlinemagazins „treffpunkteuropa.de“ und engagiert sich für junge Stimmen in einem medial multi-repräsentiertem Europa. So setzt sie sich für einen grenzenlosen europäischen Medienraum in seiner ganzen Sprach- und Meinungsvielfalt ein und leistet damit in stürmischen Zeiten von Desinformation einen wichtigen journalistischen Beitrag für eine vorurteilsfreie Staatengemeinschaft.

Natalie Dedreux

Natalie, 21 aus Köln, Nordrhein-Westfalen, ist Aktivistin und kämpft für eine inklusive Gesellschaft. Auf ihrem Blog schreibt sie über das Leben mit Down-Syndrom. Denn das Leben mit Down-Syndrom ist cool. Dafür setzt sie sich auch als Inkluencerin auf Instagram ein. Außerdem schreibt Natalie für das Magazin Ohrenkuss, ein Magazin von Menschen mit Down-Syndrom für alle Menschen.

Sachsen-Anhalt

Skady Herkenrath

Skady, 21, aus Magdeburg, Sachsen-Anhalt. Sie setzt sich beim europäischen Jugend Kompetenz Zentrum „GOEUROPE!“ für Chancengleichheit und Bildungsgerechtigkeit ein. Aufgrund ihres persönlichen Backgrounds weiß sie, wie wichtig Bildungsteilhabe – beispielsweise Auslandserfahrungen – für die persönliche Entfaltung von Kindern und Jugendlichen ist.

Till Gaßmann

Till, 23, wohnt in Halle, Sachsen-Anhalt, hat sich zum Ziel gesetzt, mit seinem Handeln immer Grenzen zu überschreiten – eigene wie auch gesellschaftliche. Lange war er Vorsitzender von Rock Your Life Halle e.V., die sich für mehr Bildungsgerechtigkeit und Chancengleichheit für junge Menschen einsetzen und Tandempartner in einem Flüchtlingsprojekt. Nun leitet er ein UNICEF JuniorTeam, um sich gemeinsam mit Jugendlichen für Kinderrechte und eine Stärkung der jugendlichen Partizipationsmöglichkeiten stark zu machen. Einen sicheren Rahmen zu schaffen und zu ermutigen, treibt ihn dabei vor allem an.

Sachsen

Dennis Chiponda

Dennis Chiponda, 28 aus Leipzig, Sachsen, setzt sich neben seiner Arbeit in der SPD bei „Leipzig Spricht“ ein – einem Format zur pluralen Meinungsbildung, für grenzenlosen Austausch und Diskussionen auf Augenhöhe. Denn er möchte Vorurteilen und Ablehnungen aktiv etwas entgegensetzen. Eigene Diskriminierungserfahrungen treiben ihn dabei an.

Sven Richter

Sven, 20, aus Zwickau, Sachsen, ist Mitgründer des Vereins „Fortschritt-Vision-Diskurs e.V.“. Über diesen werden kreative Diskussionsformate in Sachsen organisiert, um junge Leute parteiübergreifend für Politik zu begeistern. „Offen auf Menschen zugehen, egal, wo sie herkommen oder wie sie aussehen“, das ist Sven besonders wichtig.

Schleswig-Holstein

Linea Kopf

Linea, 20, aus Flensburg, Schleswig-Holstein, engagiert sich für die Rechte von Minderheiten in Europa. Sie ist selbst Teil der dänischen Minderheit, Mitglied der dänisch-friesischen Partei SSW und engagiert sich für die SdU, einer dänischen Jugendorganisation. Linea steht für persönliche Identitätsbildung fernab von Ländergrenzen und für einen Wertekompass, der grenzenlos ist.

Thüringen

Anna Weß

Anna, 27 aus Erfurt, Thüringen, ist es wichtig, Partizipationsmöglichkeiten für Menschen zu schaffen, die etwa aufgrund von Alter oder Krankheit in den gesellschaftlichen Hintergrund gerückt sind. Hauptberuflich geht sie diesem Ziel bei den Maltesern nach und erfüllt z.B. schwerkranken Menschen mit dem Herzenswunsch-Krankenwagen einen letzten Wunsch. Diesen hat sie für Thüringen ins Leben gerufen, ganz unter dem Motto „eine letzte Freude schenken“.

Karoline Jobst

Karoline, 17, aus Krölpa, Thüringen. Nachhaltigkeit ist ihr besonders wichtig. Daher engagiert sie sich bei Fridays for Future und ist Mitglied der Grünen Jugend. Gemeinsam mit der Stadt Pößneck hat sie eine Aktion initiiert, bei der 800 Bäume gepflanzt wurden. Der Erfolg dieser Aktion überstieg ihre Erwartungen und gab ihr Rückenwind für zukünftige Projekte.

Generation Grenzenlos im Überblick:
www.generation-grenzenlos.de
Instagram-Profil: GenerationGrenzenlos
#GenerationGrenzenlos
Video von Matondo: https://youtu.be/DmVDGvJcCmI

Zeitplan
Frühling 2020: Gather Together-Camp für die 30 Porträtierten
Herbst 2020: Abschlussevent in Berlin

Über die Jahreskampagne „Generation Grenzenlos“

Mit der Jahreskampagne „Generation Grenzenlos“ will die Hertie-Stiftung herausragendes Engagement junger Menschen sichtbar machen und andere zum Handeln inspirieren. Denn 2020 leben fast 25 Millionen Menschen in Deutschland, die die Teilung und das mutige, Grenzen überwindende Engagement vor der Wiedervereinigung nicht selbst miterlebt haben: Wenn sich viele für eine Sache einsetzen, ist plötzlich alles möglich! In diesem Sinne schlägt die Hertie-Stiftung eine Brücke von 1989 in die Zukunft, um für die deutsche Einheit zu begeistern, die Atmosphäre für einen toleranten Umgang zu fördern und den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken.
www.generation-grenzenlos.de

Über die Gemeinnützige Hertie-Stiftung

Die Arbeit der Hertie-Stiftung konzentriert sich auf zwei Leitthemen: Gehirn erforschen und Demokratie stärken. Die Projekte der Stiftung setzen modellhafte Impulse innerhalb dieser Themen. Im Fokus stehen dabei immer der Mensch und die konkrete Verbesserung seiner Lebensbedingungen.
Die Gemeinnützige Hertie-Stiftung wurde 1974 von den Erben des Kaufhausinhabers Georg Karg ins Leben gerufen und ist heute eine der größten weltanschaulich unabhängigen und unternehmerisch
ungebundenen Stiftungen in Deutschland. www.ghst.de

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