Einfach schwimmen lernen. Mit diesem Motto möchte die Josef Wund Stiftung einen Beitrag leisten, damit Kinder sicher schwimmen lernen.

Die Josef Wund Stiftung stellt Schulen im Rahmen ihrer Wundine Schwimmakademie professionelle SchwimmtrainerInnen für Tandem-Teaching im schulischen Schwimmunterricht zur Verfügung. Ziel des auf Dauer und Nachhaltigkeit ausgerichteten Projekts lautet: Alle Kinder sollen sicher schwimmen können! Die Wundine Schwimmakademie setzt deshalb gezielt dort an, wo alle Kinder schwimmen lernen: In der Schule.

Begleitend werden regionale Strukturen aufgebaut, damit Schulen, Vereine und Gemeinden in Kooperationen weiterführen können, was durch die Wundine Schwimmakademie angestoßen wird. Die Josef Wund Stiftung arbeitet eng mit ihren Projektpartnern wie der Deutschen Kinder Sport Akademie und den Schwimmverbänden Baden und Württemberg sowie mit dem Kultusministerium des Landes Baden-Württemberg zusammen. Für die aktuelle Pilotphase wurden die Gemeinden des Zweckverband Hochschwarzwald ausgewählt.

Bei der Erstpräsentation der Wundine Schwimmakademie am 29. November in St. Märgen kam bereits in der Begrüßung von Bürgermeister Manfred Kreutz zum Ausdruck, wie positiv das neue Angebot angenommen wird. Die Schulen, Lehrenden und Kinder der Grundschulen im Hochschwarzwald sehen darin ein starkes Signal in der aktuellen Situation, in der viele Kinder noch nicht schwimmen lernen konnten. Durch die zusätzliche Lehrkraft und das Tandem-Teaching kann das heterogene Leistungsspektrum im Schwimmunterricht aufgefangen werden.

Die Wundine Schwimmakademie stößt mit ihrem Konzept in Lücken, die andere nicht füllen können und arbeitet Hand in Hand mit allen Akteuren wie Schulen, Kommunen, Vereinen, Verbänden und dem Kultusministerium. Christoph Palm, Oberbürgermeister a. D. und Geschäftsführer der Josef Wund Stiftung, betont, dass Schwimmenlernen weit mehr sei als die Fähigkeit, sich über Wasser zu halten. „Das Element Wasser eigenständig nutzen zu können eröffnet neue Lebensbereiche, bringt Selbstbewusstsein und Sicherheit.“ Durch die Unterstützung des Schulschwimmens und nachhaltige Kooperationen soll die Wundine Schwimmakademie einen Baustein beisteuern auf dem Weg zu sicher schwimmenden Kindern.

Günter Geyer, Erster Bürgermeister a.D. und Prokurist der Josef Wund Stiftung, hat das Projekt maßgeblich auf den Weg gebracht und freut sich über den positiv angenommenen Start im Hochschwarzwald, dem die Ausdehnung auf weitere Regionen in Baden-Württemberg und darüber hinaus folgen wird. „Wir haben das Konzept inhaltlich und organisatorisch bestens durchdacht und vorbereitet. Das Ziel ist ein gesamtgesellschaftliches Thema – alle Kinder müssen sichere Schwimmer werden. Unsere Wundine Schwimmakademie setzt ganz bewusst dort an, wo alle Kinder schwimmen lernen – in der Grundschule.“

Schulamtsdirektor Rainer Beha sprach als Vertreter des Staatliches Schulamt Freiburg einen Dank im Namen der 11 teilnehmenden und interessierten Grundschulen aus. „Wir freuen uns, dass die Schulen im Hochschwarzwald für die Pilotphase ausgewählt wurden, bevor die Wundine Schwimmakademie 2022 in Baden-Württemberg ausgedehnt wird. Je mehr Partner und Synergieeffekte wir haben, desto besser für unser gemeinsames Ziel, alle Kinder zu sicheren Schwimmern zu machen.“

Matthias Nagel vom Projektpartner Deutsche Kinder Sport Akademie ist erfreut, dass die intensive Vorarbeit nun im Hochschwarzwald erste Kinder zu sicheren Schwimmern macht. „Von den angefragten Grundschulen sind weit über 50% in der Pilotphase dabei. Das Tandem-Teaching trifft insbesondere bei Klassen mit heterogenem Leistungsspektrum einen Bedarf bei den schulischen Schwimmlehrkräften. Durch unsere zusätzlichen Schwimmlehrer und Schwimmlehrerinnen können Kinder in Kleingruppen unterrichtet und an das Niveau der Klasse herangeführt werden.“

Holger Voigt, Geschäftsführer des Badischen Schwimm-Verbandes und sein Kollege, der Geschäftsführer des Schwimmverbandes Württemberg, Emanuel Vailakis, haben nicht gezögert bei der Zusammenarbeit und erwarten win-win-Situationen für alle Partner des Projekts. „Wir freuen uns darauf, langfristiger Kooperationspartner der Wundine Schwimmakademie zu sein und sind uns sicher, dass wir gemeinsam die Problematik nicht schwimmender Kinder in Baden-Württemberg – und auch darüber hinaus – vielleicht nicht umfassend lösen, aber zumindest richtungsweisend angehen können.“

Ausblick
Im Jahr 2022 wird die Wundine Schwimmakademie nicht nur räumlich, sondern auch inhaltlich ausgeweitet. Mit verbesserter Infrastruktur werden neue Möglichkeiten für das Schwimmenlernen von Kindern in Baden-Württemberg und darüber hinaus geschaffen. Die Schirmherrschaft für die zweite Projekt-Phase liegt bei Ministerin Theresa Schopper vom Kultusministerium Baden-Württemberg.

Quelle

jw-stiftung.org
Diese Pressemitteilung wurde eingestellt von: Sabeth Flaig, Josef Wund Stiftung

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