Forschungsfeld für den mit 2,5 Millionen Euro dotierten Else Kröner Fresenius Preis für Medizinische Forschung 2023 steht fest

Bad Homburg v.d. Höhe, 28. April 2022 – Die Online-Abstimmung der Else Kröner-Fresenius-Stiftung (EKFS) über das Forschungsfeld für den Else Kröner Fresenius Preis für Medizinische Forschung 2023 ist beendet. Das Forschungsfeld „Krankheiten weltweiter Bedeutung“ hat mit deutlichem Vorsprung und rund 40 Prozent der Stimmen das Rennen gemacht.

„Auf diesem Gebiet werden wir nun die Preisträgerin oder den Preisträger des Else Kröner Fresenius Preises für Medizinische Forschung 2023 suchen. Die Ausschreibungsphase ist ab Ende Mai vorgesehen“, erklärt Prof. Dr. Michael Madeja, Vorstandsvorsitzender der EKFS. Der internationale Forschungspreis ist mit 2,5 Millionen Euro dotiert und wird alle zwei Jahre in wechselnden Bereichen der Biomedizin vergeben. Er zeichnet Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus, die auf ihrem Gebiet bedeutende wissenschaftliche Beiträge geleistet haben und deren Arbeit in Zukunft wegweisende Ergebnisse erwarten lässt. Im kommenden Jahr wird er zum vierten Mal verliehen.

Erstmalig hatte die EKFS zur Auswahl des Forschungsfeldes alle an Wissenschaft und Medizin Interessierten befragt. Vier Themen standen dabei in einer Online-Abstimmung vom 17. März bis 25. April zur Wahl: Fettleibigkeit (Adipositas), Infektionskrankheiten, Krankheiten weltweiter Bedeutung sowie Künstliche Intelligenz. Mit fast 2.000 abgegebenen Stimmen ist das Online-Voting auf große Resonanz gestoßen.

Das gesamte Ergebnis des Online-Votings sehen Sie hier:

40 % Krankheiten weltweiter Bedeutung:
Die zunehmende Globalisierung und der internationale Reiseverkehr fördern die Entstehung und Ausbreitung von Krankheiten. Neben Infektionskrankheiten sind auch Volkskrankheiten wie Diabetes oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen ein wachsendes Gesundheitsproblem für Menschen in Entwicklungsländern. Darüber hinaus sind Industrienationen mit neuen globalen Gesundheitsrisiken konfrontiert – wie beispielsweise grenzüberschreitende Epidemien.

26 % Infektionskrankheiten:
Neben Covid-19 gibt es noch unzählige andere Infektionserkrankungen – ausgelöst durch Viren, Bakterien und Parasiten. Infektionskrankheiten wie Lungenentzündungen, Durchfallerkrankungen, AIDS und Tuberkulose enden oftmals tödlich. Das Ziel der Forschung: Die Mechanismen von Infektionskrankheiten verstehen und deren Prävention sowie Therapie verbessern.

17 % Künstliche Intelligenz:
In der Medizin leistet Künstliche Intelligenz (KI) inzwischen Erstaunliches bei klar definierten, standardisierten Anwendungen. KI kann zum Beispiel MRT- oder Röntgenbilder präzise bewerten und so Ärztinnen und Ärzte unterstützen. Für komplexere Aufgaben bei der Diagnostik und Therapie von Patientinnen und Patienten ist die KI jedoch noch nicht weit genug entwickelt.

17 % Fettleibigkeit (Adipositas):
Rund 700 Millionen Menschen weltweit sind laut WHO fettleibig – bald so viele wie alle Einwohner der EU und der USA zusammen. Ein wachsendes Problem: Adipositas erhöht das Risiko für Erkrankungen wie Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Krebs. Im Fokus der Forschung steht die Untersuchung von Ursachen von Adipositas sowie deren Folgeerkrankungen und die Entwicklung von neuen Therapieansätzen für Betroffene.

Regelmäßige Informationen erhalten Sie auch unter: www.ekfprize23.de

Else Kröner-Fresenius-Stiftung (EKFS) – Forschung fördern. Menschen helfen.
Die gemeinnützige Else Kröner-Fresenius-Stiftung widmet sich der Förderung medizinischer Forschung und unterstützt medizinisch-humanitäre Projekte. Bis heute hat sie rund 2.200 Projekte gefördert. Mit einem jährlichen Fördervolumen von aktuell über 60 Millionen Euro ist sie die größte Medizin fördernde Stiftung Deutschlands. Weitere Informationen finden Sie unter: www.ekfs.de

Pressekontakt
Else Kröner-Fresenius-Stiftung
Bianka Jerke
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: + 49 6172 8975-24 I E-Mail: b.jerke@ekfs.de

Quelle

https://www.ekfs.de/aktuelles/presse/krankheiten-weltweiter-bedeutung-gewinnt-online-abstimmung
Diese Pressemitteilung wurde eingestellt von: Bianka Jerke, Else Kröner-Fresenius-Stiftung

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