Es ist eine starke Geste: Stuttgarter Stiftungen, die Stadt Stuttgart und Unternehmen sagen Schüler:innen zu Beginn des neuen Schuljahrs „Danke“.

Danke, dass sie in der Pandemiezeit so großartig durchgehalten, sich an Regeln gehalten und so gut es ging im home schooling gelernt haben.

Jetzt geht es darum, das neue Schuljahr gut zu beginnen. Dazu haben die Stuttgarter Stiftungen und die Abteilung Bildungspartnerschaft der Stadt Stuttgart die dreiteilige Aktion well.come.back entwickelt. Um möglichst alle Stuttgarter Schulen zu erreichen, hat der Gemeinderat 120.000 Euro für dieses Projekt bewilligt und 350.000 Euro wurden bereits von Stiftungen und Unternehmen gespendet.

Die erste Resonanz der Schulen auf well.come.back ist überwältigend: Über 100 Schulen haben sich bereits zurückgemeldet, um die drei Teile von well.come.back umzusetzen: Im ersten Teil „well“ nehmen sich Sozialarbeiter:innen und Lehrer:innen an den Schulen Zeit, um über die Erfahrungen in der Pandemiezeit mit den Kindern und Jugendlichen zu sprechen. Beim Teil „come“ gibt es Eis: In der Woche rund um den Weltkindertag werden Eislaster alle beteiligten Stuttgarter Schulen anfahren. Im dritten Teil geht es um das Gemeinschaftserlebnis: Auf die Online-Plattform schul-booster der Stuttgarter Kinderstiftung werden 2000 Angebote für die rund 2000 Stuttgarter Klassen eingestellt, die Lehrer:innen ab Mitte September ganz unkompliziert und kostenfrei für ihre jeweilige Klasse buchen können. Egal, ob der gemeinsame Besuch im Klettergarten, der Theaterworkshop, die Wanderung oder die sportliche Olympiade – ganz unterschiedliche Partner wie die Jugendhausgesellschaft, das GemeinschaftsErlebnis Sport, aber auch Akteure aus den Bereichen Kultur und Natur sind mit ihren Angeboten dabei.

„Mit großen Engagement haben die Lehrkräfte sowie die Schüler:innen in den vergangenen Monaten Fern- und Wechselunterricht gestaltet. Sie haben dadurch einen wichtigen gesellschaftlichen Beitrag zur Bewältigung der Pandemie geleistet. Mit großer Zuversicht blicken wir nun auf das kommende Schuljahr! Die Folgen der Pandemie, insbesondere der Lernstoffrückstand und die psychologischen Auswirkungen, werden uns sicher im Schulalltag noch lange beschäftigen. Deshalb ist es so wichtig, das neue Schuljahr gut zu beginnen“, fasst die Bürgermeisterin für Jugend und Bildung, Isabel Fezer, die Notwendigkeit des Programms zusammen.

„Unsere Kinder brauchen jetzt dringend ein positives Signal und müssen als Klasse wieder zusammenwachsen“, appelliert auch Irene Armbruster (Vorständin der Bürgerstiftung Stuttgart und des Stiftungsnetzwerks Region Stuttgart e. V.). Rund 350.000 Euro plus Sachspenden wurden von Stiftungen und Förderern des Stiftungsnetzwerks Region Stuttgart für dieses Projekt bereits gespendet. „Es ist fantastisch, wie sich Stuttgarter Stiftungen für dieses Projekt einsetzen“, fügt Edith Wolf begeistert hinzu (Vorständin der Vector Stiftung und des Stiftungsnetzwerks Region Stuttgart e.V.). Um möglichst alle Klassen zu erreichen, sind Stuttgarter Unternehmen aber weiterhin eingeladen, sich diesem Dankeschön anzuschließen.

Isabel Fezer dankt allen Beteiligten und betont, „dieses Programm ist nur in einer gemeinsamen Verantwortung für unsere Kinder und Jugendlichen in der Stadt zu bewältigen. Es ist wunderbar, wie das Zusammenspiel der Akteure aus Verwaltung, Zivilgesellschaft, Unternehmen und Schulen funktioniert und well.come.back erst ermöglicht!“

Quelle

https://stuttgarter-stiftungen.de/wp-content/uploads/PM_well.come_.back_SRS_StadtStuttgart_StuttgarterKinderstiftung_2021_08_04.pdf
Diese Pressemitteilung wurde eingestellt von: Jule Fiedler, Stiftungsnetzwerk Region Stuttgart e. V.

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