Sport als Hebel für nachhaltige Veränderung. Eine App für augenmedizinische Diagnosen. Solarenergie als Schlüsselelement im Klimaschutz. So vielfältig waren die Themen beim digitalen Gesprächskreis Stiftungen und Projekte, in die der Verein Anpfiff ins Leben, die Christoffel Blindenmission Deutschland und die CDW-Stiftung am 8. Dezember Einblick gaben. Und doch gab es Gemeinsamkeiten.

Thomas Flügge, Geschäftsführer der CDW-Stiftung, nutzte den ersten Gesprächskreis Stiftungen und Projekte, um sich für Solarenergie stark zu machen. „Weg von fossilen Brennträgern und hin zu Erneuerbaren Energien“, lautet die Devise seiner Stiftung. Und zwar durch den Ausbau der Photovoltaik (PV) auf lokaler Ebene. Was das mit Stiftungen zu tun hat? Die CDW-Stiftung hat einen Ansatz entwickelt, wie der Zubau von PV-Anlagen gemeinnützig im Einklang mit den Stiftungszwecken von fast jeder Organisation umzusetzen sei, erklärte Flügge den Teilnehmern. Auch für Universitäten, Museen, Schulen und Sporthallen sei der Ansatz geeignet.

Also auch für Anpfiff ins Leben. Erst einmal ging es Stefanie Kunzelnick, zuständig für Marketing und Kommunikation des Vereins, in Vortrag und Diskussion jedoch darum, das hauseigene 360-Grad-Förderkonzept greifbar zu machen, mit dem er Sportvereine zu ganzheitlichen Bildungsstätten macht. Besser gesagt: Er möchte andere dabei unterstützen, dem eigenen Beispiel zu folgen. Denn bei den eigenen Partnervereinen vereint Anpfiff ins Leben bereits erfolgreich Sport, Schule, Beruf und Soziales, nicht zuletzt auch in Zusammenarbeit mit Stiftungen und Unternehmen.

Eine andere Art der strategischen Partnerschaft stellte Peter Schießl, Vorstand der Christoffel-Blindenmission Deutschland, beim Gesprächskreis vor. Der Verein kooperiert auf wirtschaftlicher Ebene mit „Peak Vision“ – einem Sozialunternehmen, das Sehtests per Smartphone möglich macht – und sieht hierin eine zukunftsweisende Errungenschaft für die Augenmedizin in Entwicklungsländern. Geringe Kosten, niedrige bis keine Anforderungen an medizinisches Know-how sowie gute Diagnosemöglichkeiten verspricht Schießl. Und hofft, dass Zusammenarbeit und Verbreitung der Technik weiter ausgebaut werden können.

Darum geht es bei den Gesprächskreisen Stiftungen und Projekte: Austausch und Kooperationen zu fördern sowie eine Plattform zu schaffen, auf der Stiftungen, Vereine, Unternehmen und weitere Akteure sich austauschen können. Um Brücken zu bauen – in den Stiftungssektor hinein und aus ihm hinaus.

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