Seit 2009 sind Bitcoins als „Internetwährung“ im Gespräch. Zunächst nur von eingeweihten Technik-Zirkeln beachtet, werden Bitcoins jetzt auch als Zahlungsmethode für Fundraising-Organisationen interessant.

Seit es mehr Akzeptanzstellen gibt, verbreiten sich die Bekanntheit und der Gebrauch von Bitcoins auch unter Endverbrauchern. Die Ausbreitung des Zahlungsmittels wird damit zum Selbstläufer: Je mehr Menschen das Zahlungsmittel verwenden, desto interessanter wird es für Händler, Bitcoins als Payment-Option zu implementieren – desto bekannter wiederum wird die Option unter noch mehr Endverbrauchern.

Bitcoins als Spendenmöglichkeit bei der FundraisingBox – eine Innovation
An dieser Stelle wird die Kryptowährung attraktiv für gemeinnützige Organisationen. Denn natürlich ist es sinnvoll, potenziellen Spenderinnen und Spendern genau die Payment-Möglichkeit anzubieten, die ihnen als Option am liebsten ist.

Wikando, Anbieter der FundraisingBox, hat diesen Bedarf gemeinnütziger Organisationen erkannt. Die FundraisingBox ist ein Angebot für Organisationen, die unkompliziert Online-Fundraising ohne eigene Programmierkenntnisse betreiben möchten, um z.B. durch Spendenformulare auf der eigenen Website oder in Social-Media-Profilen Spendengelder zu sammeln.

Sinnvollerweise muss ein attraktives Spendenformular eine möglichst große Bandbreite an Zahlungsoptionen abbilden – auch neue Möglichkeiten, die gezielt trendbewusste Menschen ansprechen. Eben wie Bitcoins. Als Partner für die Umsetzung hat Wikando den Bitcoin-Marktplatz Cubits gewonnen – eine jener „virtuellen Wechselstuben“, die Landeswährungen wie Euro in eine fälschungssichere Kryptowährung aus individuellen Zahlencodes umwandelt und zurückverwandelt.

Organisationen wie Habitat for Humanity Deutschland e.V., EinDollarBrille e.V. oder die Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt – die auf die Dienste der FundraisingBox zurückgreifen – akzeptieren heute schon das neue Trend-Zahlungsmittel.

Nicht zu vergessen, dass der Vorteil Gebührenfreiheit ein wichtiges Argument für die Spendenakquise ist: Wenn potenzielle Spenderinnen und Spender sicher sind, dass ihre Zuwendung für den beabsichtigten Zweck ankommt, ohne dass Abzüge bei Finanzdienstleistern hängenbleiben, überzeugt dieser Vorzug oft auch letzte Skeptiker.

Distanzen zwischen Herkunft einer Spende und ihrem Bestimmungsort werden Hilfsorganisationen nicht länger zwangsläufig vor Probleme stellen: Bei einer Katastrophe wie dem Erdbeben in Nepal müssen künftig weder Wechselgebühren noch tagelange Verzögerungen internationaler Überweisungen die humanitäre Hilfe aufhalten. All dies ist einer Erfindung zu verdanken, die bis vor einigen Jahren nur sehr wenigen, technisch versierten Personenzirkeln bekannt war. Heute sind damit die Weichen für eine komplette Reformation des internationalen Zahlungsverkehrs gestellt.

 

peter-kralPeter Kral ist Gründer und geschäftsführender CTO der Wikando GmbH, die mit der Online-Software FundraisingBox.com ein vielseitiges und innovatives Fundraising-Instrument geschaffen hat und mit Helpedia.de das erste deutsche Portal für persönliche Spendenaktionen betreibt. Seit 2008 werden Fundraising-as-a-Service Lösungen in den Bereichen Online-Fundraising, Social-Fundraising, E-Payment und cloudbasierte CRM-Systeme angeboten. Die digitalen Services richten sich gezielt an gemeinnützige Organisationen, Vereine, Stiftungen, Parteien und öffentliche Einrichtungen.

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