Europas größter Automobilclub, der ADAC, steht vor einer tiefgreifenden Reform. Nach Informationen von NDR und “Spiegel” sollen künftig Externe den Club kontrollieren. Dafür ist unter anderem die Gründung einer Stiftung geplant.

Derzeit steht einiges auf dem Spiel für den ADAC – so auch der steuerbegünstigte Vereinsstatus, der derzeit vom Amtsgericht München geprüft wird. Eine klare Trennung zwischen dem Verein ADAC und dessen wirtschaftliche Aktivitäten soll den Vereinsstatus erhalten. So soll die ADAC-Firmenholding BuW in eine Aktiengesellschaft umgewandelt werden. Der Verein ADAC wird daran nur noch 74,9% der Anteile besitzen und nicht mehr 100% wie derzeit an der BuW. Eine neue zu gründende ADAC-Stiftung soll als Minderheitsgesellschafter ein Vetorecht in dieser Aktiengesellschaft haben. Den Recherchen zufolge soll die Stiftung einen fünfköpfigen Rat haben, darin mindestens zwei externe Mitglieder. Der Stiftung sollen in Zukunft jene Überschüsse aus den Mitgliedsbeträgen zugutekommen, die nicht für die reguläre Vereinsarbeit benötigt werden. Geschäftsführer Asgari will diese Details noch nicht bestätigen, derzeit würden verschiedene Modelle diskutiert.

Am 6. Dezember soll die Reform nun verabschiedet werden. Auf der außerordentlichen Hauptversammlung des ADAC müssen dann noch die Delegierten aus den Regionalclubs zustimmen.

www.adac.de

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