Die Frauenrechtlerin Alice Schwarzer ergreift wegen der Kritik an ihrer Steuer-Beichte die Flucht nach vorn. Sie hatte jahrelang eine erhebliche Geldsumme in der Schweiz angelegt, ohne auf die Erträge Steuern zu zahlen.

Die Frauenrechtlerin Alice Schwarzer ergreift wegen der Kritik an ihrer Steuer-Beichte die Flucht nach vorn. Sie hatte jahrelang eine erhebliche Geldsumme in der Schweiz angelegt, ohne auf die Erträge Steuern zu zahlen. Dank einer Selbstanzeige geht sie straffrei aus. Nun kündigte sie in einer Pressemitteilung die Gründung einer gemeinnützigen Stiftung an. Die Image-Kampagne soll offenbar ihre Kritiker besänftigen.

Schwarzer wolle Projekte fördern, die der Chancengleichheit und den Menschenrechten von Mädchen und Frauen zugute kommen, heißt es in der Mitteilung. Die Stiftung sei seit Monaten in Vorbereitung, der Satzungsentwurf des Notars liege bereits vor. Sie soll mit 1 Mio. EUR Stiftungskapital ausgestattet und darüber hinaus jährlich alimentiert werden. Alice Schwarzer bringe als Verlegerin des Magazins „Emma“ dazu den Verlag dieser Zeitschrift in die Stiftung ein. Die Einkünfte der Zeitschrift sollen in Zukunft zum laufenden Betrieb der Stiftung beitragen.

Der Start der Stiftung ist für Herbst 2014 geplant, teilte eine Sprecherin von Schwarzer mit. Bislang gebe es weder einen Namen, noch konkrete Förderprojekte.

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