Die Stuttgarter Staatsanwaltschaft hat Anklage gegen drei Verantwortliche der insolventen Nestwerk Stiftung erhoben. Im Zentrum steht hierbei der ehemalige geschäftsführende Vorstand Lothar Dietl, dem eine Reihe von Straftaten vorgeworfen wird. Er steht im Verdacht, von 2007 bis zur Insolvenz im Oktober 2010 insgesamt 1,8 Mio. EUR veruntreut zu haben. Insgesamt gibt es 245 Tatvorwürfe, von denen 140 Privatentnahmen betreffen. In 60 weiteren Fällen geht es um eine insolvenzreife Tochtergesellschaft der Stiftung, die Dietl künstlich am Leben gehalten haben soll, indem er fingierte Rechnungen an die Stiftung ausstellte. Ihm drohen nun bis zu zehn Jahre Haft.

Weiter wirft die Staatsanwaltschaft der Ehefrau des Hauptangeklagten Beihilfe zur Untreue in 142 Fällen vor. Sie besorgte die Buchführung der Stiftung. Der frühere ehrenamtliche Vorstand der Stiftung sieht sich ebenfalls mit mehreren Vorwürfen konfrontiert, da er seine Kontrollpflicht verletzt haben könnte.

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