Das Aktionsbündnis Amoklauf Winnenden hat den Bundestag aufgefordert, die Herstellung gewaltverherrlichender Computerspiele zu verbieten. Die Mitglieder des als Stiftung organisierten Bündnisses fordern ein Verbot von Videospielen, die eine Identifikation mit Aggressoren oder die Belohnung aggressiver Handlungen zum Inhalt haben. Darüber hinaus will das Bündnis ein Verbot großkalibriger Waffen für Privatpersonen, sowie ein generelles Verbot von Faustfeuerwaffen in privaten Haushalten durchsetzen.

Die Stiftung wurde von der Bayer AG, dem FDP-Politiker Martin Bangemann und der Stadt Emsdetten im vorigen Jahr ins Leben gerufen. Sie möchte Tragödien wie dem Amoklauf von Winnenden zuvorkommen, bei dem am 11. März 2009 insgesamt 16 Menschen ums Leben kamen. Der Amokläufer Tim K. hatte durch seinen Vater, einem Sportschützen, leichten Zugang zu einer Vielzahl von Waffen, und war außerdem ein Fan zahlreicher gewalttätiger Computerspiele.

www.stiftung-gegen-gewalt-an-schulen.de

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