Friederike von Bünau ist neue Vorstandsvorsitzende des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen. Die Geschäftsführerin der Stiftung der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN-Stiftung) tritt damit die Nachfolge von Joachim Rogall an.

Friederike von Bünau ist zur Vorsitzenden des Vorstands des Bundesverbands Deutscher Stiftungen gewählt worden. Die virtuell abgehaltene Mitgliederversammlung stimmte am 2. November für die Geschäftsführerin der EKHN-Stiftung, der Stiftung der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau. 1972 geboren, absolvierte die Diplom-Kauffrau zunächst eine kaufmännische Ausbildung zur Luftverkehrskauffrau und im Anschluss ein wirtschaftswissenschaftliches Studium in Frankfurt am Main. Nach Stationen im Protokoll des Lufthansa-Vorstands sowie Equity-Capital-Bereich der Deutschen Bank wurde von Bünau 2006 Geschäftsführerin der EKHN-Stiftung.

Weibliche Doppelspitze

Der Bundesverband Deutscher Stiftungen wird damit erstmals von zwei Frauen geführt: Friederike von Bünau und Generalsekretärin Kirsten Hommelhoff. Von Bünau folgt auf Joachim Rogall, der das Amt vorzeitig abgab. Der Vorsitzende der Geschäftsführung der Robert-Bosch-Stiftung war im Mai 2018 auf Michael Göring gefolgt, der nach vier Jahren turnusmäßig ausschied. Ebenfalls den Vorstand verlassen hat die bisherige stellvertretende Vorsitzende Daniela Kobelt Neuhaus. Sie hatte im Oktober die Geschäftsführung der Kübel-Stiftung an Katharina Gerarts übergeben. Neuer stellvertretender Vorsitzender ist Ansgar Wimmer, Vorstandsvorsitzender der Alfred-Toepfer-Stiftung. Neu im Beirat sind Annette Heuser, Geschäftsführerin der Prof.-Otto-Beisheim-Stiftung, und Michael Schwarz, Geschäftsführer der Stiftung Mercator, Kirsten Hommelhoffs früherer Wirkungsstätte.

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