Wie bereits im März angekündigt (wir berichteten), wird die Zeppelin-Stiftung eine nachgeschaltete gGmbH bekommen, meldet die Schwäbische Zeitung. Das Ziel der Ferdinand gGmbH ist es die Stiftung unabhängiger von Konjunkturschwankungen zu machen.

Wie bereits im März angekündigt (wir berichteten), wird die Zeppelin-Stiftung eine nachgeschaltete gGmbH bekommen, meldet die Schwäbische Zeitung. Das Ziel der Ferdinand gGmbH ist es die Stiftung unabhängiger von Konjunkturschwankungen zu machen.

Dank einer Änderung des Steuerrechts im Jahr 2014 ist es möglich, dass die neue gemeinnützige Gesellschaft mit beschränkter Haftung für die Stiftung dauerhaft Geld ansparen und anlegen kann. Über die Ferdinand gGmbH solle verstärkt diversifiziert werden, so Oberbürgermeister Andreas Brand bei einem Pressegespräch.

Dazu werde das 100-prozentige Tochterunternehmen der Stadt nach dem geplanten Eintrag ins Handelsregister Ende November zunächst mit 10 Mio. EUR Kapital von der Stiftung ausgestattet. Das Geld soll von dem Unternehmen sicher und mit langfristigem Ertrag angelegt werden. Die Gewinne dürfen nur zum Vermögensaufbau und – wie die Stiftungsgelder – ausschließlich gemeinnützig oder mildtätig verwendet werden.

Die beiden ehrenamtlichen Geschäftsführer werden Stadtkämmerer und Stiftungspfleger Stefan Schrode und der Münchner Rechtsanwalt und Steuerberater Oliver Hubertus von der Kanzlei Baker Tilly Roelfs. Ihnen steht ein beratender Beirat zur Seite, der identisch ist mit dem Stiftungsrat der Zeppelin-Stiftung. Dort sitzen unter anderem der Oberbürgermeister, die Vorsitzenden der vier großen Gemeinderatsfraktionen und mehrere externe Fachleute.

www.friedrichshafen.de/unsere-stadt/zeppelin/zeppelin-stiftung

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