Die Flick-Privatstiftung sieht sich im Hypo-Vorzugsaktien-Prozess, der am Montag in Klagenfurt beginnt, zu Unrecht angeklagt. Der Erlös aus dem Geschäft von damals sei marktüblich gewesen, argumentiert die Stiftung in einer Mitteilung.

Ihr damaliger Stiftungsvorstand Wolfgang Kulterer, der ebenfalls angeklagt ist, hätte außerdem beim Abschluss des Vorzugsaktiendeals nicht als Organ der Flick-Stiftung, sondern als Hypo-Manager agiert, weshalb die Anklage wegen des Verbandsverantwortlichkeitsgesetzes gegen die Flick-Stiftung unzulässig sei.

Die Flick-Stiftung sieht sich vielmehr selbst als Geschädigte im Vorzugsaktiendeal, sollte die Staatsanwaltschaft Recht haben und die Hypo-Manager die wahre Finanzlage der Hypo unrichtig dargestellt haben. Die Flick-Privatstiftung hat sich deshalb im Prozess gegen die Ex-Hypo-Manager als Privatbeteiligte angeschlossen, teilte sie am Mittwoch mit. Die Flick-Stiftung hat 3,2 Mio. EUR, die sie insgesamt aus dem Deal erlöste, auf ein Treuhandkonto gelegt und will, falls geboten, einen unrechtmäßigen Vermögensvorteil zurückerstatten.

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