Für 92 % der deutschen Bevölkerung gehören Freunde zur unverzichtbaren persönlichen Lebensqualität. Sie stellen somit zunehmend eine Art Familienersatz dar. Dies ergab eine kürzlich vorgestellte Studie der BAT Stiftung für Zukunftsfragen.

Singles bezeichneten sogar zu 95 % ihre Freunde als „unverzichtbar“. Vor acht Jahren hielten in der Vorgängerstudie nur 83 % der Befragten ihre Freunde für so bedeutend. Der wissenschaftliche Leiter der Studie, Prof. Wolfgang Opaschowski, führte diese Entwicklung darauf zurück, dass immer mehr Menschen im Alter allein lebten, und kinder- sowie enkellos blieben. Damit seien sie zunehmend auf die persönlichen Beziehungen und Kontakte angewiesen. Arbeits- und Berufsbeziehungen (von 74 auf 72 %), sowie Kirchen- und Religionszugehörigkeit (von 31 auf 24 %) haben dagegen an Bedeutung eingebüßt.

www.stiftungfuerzukunftsfragen.de

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