Da auf dem hessischen Zeitungsmarkt eine starke Konzentration auf drei Verlagsgruppen herrscht, die, so befürchten die Parteien, die freie Meinungsbildung zunehmend einschränkt, hat die Regierung im April eine Anhörung beschlossen. Als Lösungsvorschlag wird eine Stiftung nach dem Vorbild der Stiftung Vielfalt und Partizipation in Nordrhein-Westfalen diskutiert.

Da auf dem Zeitungsmarkt in Hessen eine starke Konzentration auf drei Verlagsgruppen herrscht, die, so befürchten die Parteien, die freie Meinungsbildung zunehmend einschränkt, hat die Regierung im April eine Anhörung beschlossen. Als Lösungsvorschlag wird eine Stiftung nach dem Vorbild der Stiftung Vielfalt und Partizipation in Nordrhein-Westfalen diskutiert.

Die SPD-Opposition spricht sich für die Stiftungslösung aus, Union und Grüne wollen dem Wandel mit einer Stärkung der Medienkompetenz von Schülern begegnen.

Auch verdi hat sich hier inzwischen zu Wort gemeldet und stimmt der Einschätzung von Union und Grünen zu, die Zusammenlegungen und Schließungen von Redaktionen zeigten „einen beunruhigenden Trend, der für die demokratische Meinungs- und Willensbildung in Hessen nicht förderlich ist.“ Lösungsseitig spricht sich die Gewerkschaft jedoch dafür aus, den Vorschlag einer Stiftung sorgfältig zu prüfen. Zudem müsse das Hessische Pressegesetz angepasst werden, heißt es in der Ausschussvorlage.

Die hessischen Zeitungsverleger fordern laut der „Welt“, dass ein Stiftungsmodell nur in Frage kommt, wenn die Mittel nach Kriterien der Verleger verteilt würden. Ihr Verbandsvorsitzender Hans Georg Schnücker verlangt, dass jede staatliche oder politische Einflussnahme verhindert werden müsse.

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