Die junge Generation tickt bürgerlich – konservative Werte wie Respekt, Ordnung, Heimat und Leistung stehen bei ihr höher im Kurs als bei früheren Generationen. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue, noch unveröffentlichte Studie, die die Forschungsgruppe Wahlen im Auftrag der Konrad-Adenauer-Stiftung durchgeführt hat. Für sie wurden 2074 Jugendliche im Alter zwischen 16 und 29 Jahren befragt. 95% der Befragten bewerteten den Begriff Respekt als „eher etwas Gutes“, genauso viel wie der Durchschnitt der Bevölkerung. Höher als bei den Deutschen insgesamt fiel bei den Jüngeren die Zustimmung zu Zusammenhalt, Sicherheit und Leistung aus mit jeweils über 90%.

Ebenfalls ermittelt wurden die politischen Einstellungen der Altersgruppe der 16- bis 29-Jährigen und mit dem Rest der Bevölkerung verglichen. Die bürgerlichen Parteien können laut Studie aber nicht von dem Wertewandel profitieren. Mit politischen Zuordnungen wie „konservativ“ und „liberal“ identifizieren sich die Jungen seltener als die Generation ihrer Eltern und Großeltern. Auch die Bindung an die etablierten Parteien nimmt unter ihnen ab.

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