Das politische Interesse junger Frauen und Männer in Bayern ist äußert gering, meldet die Süddeutsche Zeitung. Die Meldung beruft sich auf die Studie “Lebensentwürfe junger Frauen und Männer in Bayern”, welche im Rahmen des “Bayern Forums” der Friedrich-Ebert-Stiftung durchgeführt wurde und bald publiziert werden soll.

Das politische Interesse junger Frauen und Männer in Bayern ist äußert gering, meldet die Süddeutsche Zeitung. Die Meldung beruft sich auf die Studie “Lebensentwürfe junger Frauen und Männer in Bayern”, welche im Rahmen des “Bayern Forums” der Friedrich-Ebert-Stiftung durchgeführt wurde und bald publiziert werden soll.

Demnach würden nur 46% von den gesamt 7000 befragten Männern und Frauen zwischen 18 und 40 Jahren in Bayern das politische Geschehen verfolgen. Von den Frauen würden sich nur 11% „sehr stark oder stark“ für Politik begeistern, wohingegen der Anteil bei den Männern rund dreimal so hoch sei. Die Gesamtbeteiligung an politischen Aktionen sei mit 15% an Streiks und 25% an Demonstrationen ebenfalls sehr gering. Lediglich bei Unterschriftensammlungen würden rund 70% ihre Stimme nutzen. Eine positive Erkenntnis der Studie sei die sehr schwach ausgeprägte Neigung, aus Protest extreme Parteien zu wählen.
Zusätzlich zum politischen Themenspektrum wurden Daten über ehrenamtliche Tätigkeiten, Werte, persönliche Wünsche, den Beruf und weitere Bereiche erhoben.
Die Studie wird demnächst auf der Website der Friedrich-Ebert-Stiftung erhältlich sein.

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