Die mit Raubkunstvorwürfen in die Schlagzeilen geratene Wiener Klimt-Foundation hat am Freitag ein unabhängiges Team aus Rechtsexperten vorgestellt, das unter anderem für sechs Klimt-Werke, darunter vor allem das „Bildnis Gertrud Loew“, eine Empfehlung abgeben soll. In dem Gremium sitzt der einstige Präsident des Österreichischen Verwaltungsgerichtshofs, Clemens Jabloner, ihm zur Seite stehen zwei Professoren von der Universität Wien. Man erwarte sich noch im ersten Quartal Entscheidungen, zeigte sich Jabloner zuversichtlich: „Wir sind aber Rechtsexperten und natürlich davon abhängig, dass die Ergebnisse der Provenienzforschung vorliegen.“

Die mit Raubkunstvorwürfen in die Schlagzeilen geratene Wiener Klimt-Foundation hat am Freitag ein unabhängiges Team aus Rechtsexperten vorgestellt, das unter anderem für sechs Klimt-Werke, darunter vor allem das „Bildnis Gertrud Loew“, eine Empfehlung abgeben soll. In dem Gremium sitzt der einstige Präsident des Österreichischen Verwaltungsgerichtshofs, Clemens Jabloner, ihm zur Seite stehen zwei Professoren von der Universität Wien. Man erwarte sich noch im ersten Quartal Entscheidungen, zeigte sich Jabloner zuversichtlich: „Wir sind aber Rechtsexperten und natürlich davon abhängig, dass die Ergebnisse der Provenienzforschung vorliegen.“

Derzeit arbeiten zwei Provenienzforscherinnen an den Werken. Sollten ein oder mehrere Werke als belastet eingestuft werden, sollen die Rechtsexperten feststellen, ob eine Lösung im Sinn des Washingtoner Abkommens erarbeitet werden muss. An dem „Bildnis Gertrud Loew“ hatte der mittlerweile verstorbene Sohn der Porträtierten, Anthony Stephen Felsövanyi, Ansprüche angemeldet.
Man sei jedoch völlig frei in der Entscheidung, unterstrich Jabloner, da die Stiftung formell nicht dem Washingtoner Abkommen zur Restitution untersteht. Ob man auch für weitere Werke der Stiftung zuständig sein werde, könne man derzeit noch nicht sagen.

Das Washingtoner Abkommen wurde 1998 von 44 Staaten unterzeichnet. Alle Unterzeichnenden verpflichteten sich dazu bei Kunstwerken, die von 1933-1945 als „verfolgungsbedingter Verlust“ abhanden gekommen sind, zu versuchen die Eigentumsverhältnisse wiederherzustellen.

www.klimt-foundation.com

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