Die Ermittlungen rund um den Korruptionsverdacht gegen einen langjährigen leitenden Mitarbeiter der Mansfeld-Löbbecke-Stiftung im Landkreis Goslar werden nun erheblich ausgeweitet. Nach Durchsuchungen von zwölf Objekten im Landkreis Goslar vergangene Woche richtet die Goslarer Polizei derzeit eine Sonderkommission ein.

Der Stiftungsmitarbeiter, der mittlerweile von seiner Leitungsfunktion entbunden ist, steht im Verdacht privat geleistete Handwerkerarbeiten über die gemeinnützige und mildtätige Stiftung abgerechnet zu haben.

Bereits im Mai hatte die Staatsanwaltschaft Braunschweig erklärt, es werde auch geprüft, ob „systematisch Geschäfte getätigt“ worden seien. Nach einer ersten Auswertung des beschlagnahmten Materials wurden die Untersuchungen ausgeweitet und wegen der Straftatbestände Untreue und Bestechlichkeit ermittelt, so die Behörde. Unregelmäßigkeiten bei der Rechnungslegung der Stiftung würden den Verdacht erhärten, dass in großem Stil private Baumaßnahmen über die Stiftung abgerechnet worden seien.

Der Stiftungsvorstand geht weiterhin von einem einmaligen Vergehen eines einzelnen Mitarbeiters aus, teilte er Ende letzter Woche mit.

www.mansfeld-loebbecke.de

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