Bei der MINT-Förderung in Deutschland besteht nach wie vor dringender Handlungsbedarf. Das zeigt das MINT Nachwuchsbarometer 2014, herausgegeben von acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und der Körber-Stiftung.

Bei der MINT-Förderung in Deutschland besteht nach wie vor dringender Handlungsbedarf. Das zeigt das MINT Nachwuchsbarometer 2014, herausgegeben von acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und der Körber-Stiftung.

Zwar sind in den Ingenieurstudiengängen beachtliche Zuwächse zu verzeichnen, gleichzeitig gehen jedoch die Anfängerzahlen in den Ausbildungsberufen massiv zurück. Besonders stark betroffen sind die Metallberufe mit einem Minus von über 21% sowie Maschinenbau und Werkzeugtechnik mit einem Rückgang um 12,3% zwischen 2008 und 2012. Zudem wählen immer weniger Schüler einen naturwissenschaftlichen Leistungskurs.

Nach wie vor gering ist der Frauenanteil in MINT-Berufen. In den Ausbildungsberufen stagniert ihr Anteil seit Jahren bei etwa 10% und selbst MINT-begabte junge Frauen studieren in der Mehrheit kein klassisches MINT-Fach. Ein Grund dafür: Bei der MINT-Förderung durch Eltern und Lehrer werden Mädchen schon früh benachteiligt.

www.koerber-stiftung.de/Nachwuchsbarometer

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