Nicola Forster ist neuer Präsident der Schweizerischen Gemeinnützigen Gesellschaft (SGG). Der 35-jährige Jurist folgt auf Jean-Daniel Gerber. Forster will die SGG „vermehrt auch für junge Generationen öffnen“.

Nicola Forster leitet als neuer Präsident die Schweizer Gemeinnützige Gesellschaft (SGG). Nicht nur die Personalie selbst ist ein Novum, sondern auch das damit zusammenhängende Prozedere: Erstmals habe die Schweizerische Gemeinnützige Gesellschaft (SGG) ihr Präsidium nicht ins Amt berufen, sondern über eine öffentliche Ausschreibung gesucht, wie die SGG in einer Pressemitteilung erläutert. Nicola Forster habe sich über ein mehrstufiges Nominierungsverfahren für das Amt qualifiziert. Forster ist Gründungs- und Führungsmitglied der Organisationen „foraus“, „Operation Libero“ und „Staatslabor“. Daneben hat er Einsitz in wissenschaftlichen Gremien, ist Mitglied der Schweizerischen UNESCO-Kommission sowie Co-Präsident der Grünliberalen des Kantons Zürich.

„Schnittstelle zwischen NGO, Wissenschaft, Wirtschaft und Politik“

Seine „ausgewiesene strategische Führungs- und Managementerfahrung, sein Wissen über die Entwicklungen der digitalen Gesellschaft sowie sein breitgefächertes Netzwerk an der Schnittstelle zwischen NGO, Wissenschaft, Wirtschaft und Politik“ hätten den Ausschlag für seine Nominierung und die am 3. Dezember 2020 erfolgte schriftliche Wahl der SGG-Mitglieder gegeben. Sein Vorgänger Jean-Daniel Gerber, der das Amt seit 2011 bekleidete, sieht in Forster „eine partizipativ agierende Persönlichkeit mit klaren Visionen“ und nennt ihn „die richtige Person zur richtigen Zeit“. Gerber hatte das Präsidium vor neun Jahren als Nachfolger der ehemaligen Bundeskanzlerin Anne-Marie Huber-Hotz übernommen. In seiner Amtszeit konzentrierte er laut SGG die SGG-Tätigkeiten in den strategischen Schwerpunkten Förderung der Freiwilligenarbeit und Stärkung des zivilgesellschaftlichen Zusammenhalts. „Viel persönliches Engagement legte er in Bekannt- und Beliebtmachung eines neuen Textes für die Nationalhymne.“

Die SGG, gegründet 1810, ist bestrebt, die Zivilgesellschaft in der Schweiz zu stärken und die Solidarität zwischen unterschiedlichen Gruppen zu fördern. Sie erforscht und fördert den gesellschaftlichen Zusammenhalt und das zivilgesellschaftliche Engagement. Die SGG verwaltet seit 160 Jahren das Rütli.

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