Die österreichische Bischofskonferenz hat bei ihrer Vollversammlung in Mariazell (Steiermark) Ende Juni die Errichtung einer „Stiftung Opferschutz“ beschlossen. Nach den Plänen der katholischen Würdenträger wird die Einrichtung künftig Menschen entschädigen, die Opfer sexueller oder gewaltsamer Übergriffe durch Kirchenangehörige wurden. Durch die Zuwendungen der Stiftung sollen mögliche Therapiekosten und Schmerzensgelder für die Opfer bezahlt werden. Das Vermögen der „Stiftung Opferschutz“ soll zu gleichen Teilen aus den Diözesen und den Ordensgemeinschaften kommen. Kirchenbeiträge werden dagegen nicht für die Finanzierung herangezogen, versicherte der Konferenzvorsitzende Kardinal Christoph Schönborn. Über die vorgesehene Höhe des Stiftungsvermögens wurde allerdings noch nichts verlautbart.

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