Die Robert-Bosch-Stiftung hat Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen empfohlen, mehr nichtchristliche Feiertage in Deutschland einzuführen. Das deutsche Feiertagsrecht führe zunehmend zu einer „Ungleichbehandlung von Religionen“, kritisierte die Stiftung in ihrer Studie „Zukunft der Arbeit“.

Konkret geht es dabei offenbar um die Möglichkeit, dass etwa Muslime und Juden die Möglichkeiten bekommen, ihre religiösen Feiertage zu begehen. Zuletzt hatten Hamburg, Bremen und Hessen entsprechende Staatsverträge mit nichtchristlichen Religionsgemeinschaften abgeschlossen.

In Hamburg etwa können sich Muslime zweimal im Jahr zusätzlich zu den bestehenden christlichen Feiertagen freinehmen, sofern sie die verlorengegangene Zeit später nacharbeiten. Auch Schleswig-Holstein denkt derzeit über einen entsprechenden Vertrag mit muslimischen Verbänden nach.

www.bosch-stiftung.de

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