Die Dortmunder Stiftung für Hochschulzulassung vergibt laut Medienberichten tatsächlich nur für 22 von 3.200 zugangsbeschränkten Bachelor-Studiengängen Plätze. Grund hierfür ist die schlechte Vernetzung mit den Rechnern der Universitäten. Erst 17 der bundesweit 300 Hochschulen können mit dem System arbeiten. „Es handelt sich dabei aber nicht um einen Probebetrieb, sondern um Echtbetrieb“, erklärt der Sprecher der ZVS-Nachfolgeorganisation, Bernhard Scheer. „Wir vergeben echte Studienplätze.“
Damit ist die Stiftung noch nicht wesentlich weiter als vor einem Jahr. Abiturienten sind größtenteils immer noch darauf angewiesen, sich direkt zu bewerben. Aus Sicht der Stiftung für Hochschulzulassung sind die Universitäten in der Pflicht, ihre Rechner nachzubessern.
Entwicklung und Bereitstellung der nur rudimentär funktionierenden Online-Plattform haben den Bund 15 Mio. EUR gekostet. Eine Alternative zu dem Verfahren sieht das Bundesbildungsministerium aktuell nicht.

www.hochschulstart.de

Aktuelle Beiträge

Alles Wichtige für Entscheider aus dem Stiftungswesen - Kompetent und unabhängig - Jeden Monat neu
NEWSLETTER KOSTENLOS ABONNIEREN
Alles Wichtige für Entscheider aus dem Stiftungswesen - Kompetent und unabhängig - Jeden Monat neu
NEWSLETTER KOSTENLOS ABONNIEREN