Die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten-Brandenburg (SPSG) wird ihren Masterplan zur Rettung bedeutender Kulturgüter voraussichtlich vollständig umsetzen können. Zwar sei zur Halbzeit erst ein Viertel der Mittel aus dem Sonderinvestitionsprogramm abgerufen worden, sagte der Leiter des Planteams, Ayhan Ayrilmaz. Das liege aber nur daran, dass zunächst erhebliche Planungsarbeit für die Sanierung der Denkmäler nötig war. Von 2013 bis 2017 werde dann an verschiedenen Projekten gleichzeitig gebaut.

Die Stiftung hatte im Jahr 2007 einen Masterplan aufgestellt, um bedrohte Kulturgüter wie das Neue Palais in Berlin zu retten. Insgesamt umfasst der Plan 35 Objekte mit akutem Sanierungsbedarf. Zur Umsetzung des Plans hatten der Bund sowie die Länder Brandenburg und Berlin ein Sonderinvestitionsprogramm mit einem Volumen von 155 Mio. EUR aufgelegt. Das Geld bekommt die SPSG zusätzlich zu ihrem sonstigen Etat.

Bisher reicht das Geld bei den großen Projekten aber nur für nötigste Reparaturarbeiten. Die Stiftung, die rund 300 bauliche Anlagen und 800 Hektar Parks verwaltet, hatte den Gesamtinvestitionsbedarf im Jahr 2007 mit 735 Mio. EUR beziffert.

www.spsg.de

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