Die Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung, wird durch anlässlich ihrer Novellierung einen größeren Stiftungsrat erhalten. Die vom Bundestag beschlossene Novellierung soll die nationale Bedeutung der Stiftung betonen und die wissenschaftliche Basis und regionale Vielfalt des Stiftungsrats vergrößern. Der wissenschaftliche Beraterkreis wird von neun auf 15 Mitglieder vergrößert, der Stiftungsrat von 13 auf 21 Mitglieder. Dabei wird auch der Anteil des Bundes der Vertriebenen von drei auf sechs Mitglieder erhöht, was die Opposition kritisiert. Dennoch hat der Kompromissvorschlag Bundestag und Bundesrat erfolgreich passiert. Dieser Verband hat durch seine konfrontative Haltung immer wieder für diplomatische Verstimmungen zwischen Deutschland und Polen gesorgt. Die Aufstockung von drei auf sechs Ratsmitglieder hat nach Ansicht von Regierungsvertretern den Vorteil, dass die von den Vertreibungen betroffenen Gebiete besser und individueller repräsentiert werden können.

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