Mit zweijähriger Verspätung hat der schwarz-grüne Senat in Hamburg Ende September die Stiftung „Lebensraum Elbe“ auf den Weg gebracht. Nach Auskunft der Umweltsenatorin Anja Hajduk (GAL) soll die Organisation Wattflächen erhalten und entwickeln, Flachwasserbereiche schaffen sowie Vorlandflächen und Ufer naturnäher gestalten. Das Grundstockvermögen beträgt 10 Mio. EUR. Weitere Einnahmequellen sind 4% der Hafengebühren sowie 1% der Hochwasserschutzausgaben. Auch aus der Umstrukturierung im Hafen erhält die Stiftung in den nächsten zehn Jahren 7,5 Mio. EUR. Namhafte Umweltverbände begrüßten die Stiftungsgründung. „Der maßgebliche Verursacher für die Schäden an der Tideelbe wird endlich stärker zur Kasse gebeten“, sagte BUND-Landesgeschäftsführer Mafred Braasch. Die Organisation wird voraussichtlich Anfang 2010 die Arbeit aufnehmen.

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