Kolumbien und die Stiftung Preußischer Kulturbesitz verhandeln über die Rückgabe zweier Masken eines indigenen Volksstammes auf dem Gebiet des heutigen Kolumbien.

Die Stiftung Preußischer Kulturbesitz und die kolumbianische Regierung verhandeln über die Rückgabe von zwei Masken des indigenen Volksstammes der Kogi. Es handele sich um Gegenstände, die für die Kogi, die sich selbst Kágaba nennen, eine rituelle und sakrale Bedeutung hätten, erklärte die kolumbianische Botschaft in Berlin. Die Masken wurden 1915 von der Vorgängerinstitution des Ethnologischen Museums Berlin erworben, das zur Stiftung Preußischer Kulturbesitz gehört. Der Präsident der Stiftung, Hermann Parzinger hofft auf „eine für Kolumbien und die Kogi angemessene Lösung“.

Über die Stiftung Preußischer Kulturbesitz  

Die Stiftung wurde 1957 als bundesunmittelbare Stiftung errichtet. Zu der Stiftung gehören Museen, Bibliotheken, Archive und Forschungsinstitute. Die Sammlungen der Stiftung umfassen archäologische und ethnologische Objekte, Bildende Kunst sowie Literatur und Musik. Die Ausstellung der Objekte und deren Erforschung bilden die Aufgaben der Stiftung. Präsident, Vizepräsident, Stiftungsrat und Beirat bilden die Organe der Stiftung. Der Stiftungsrat wählt den Präsidenten und segnet den jährlichen Haushalt der Stiftung ab. Der Beirat steht sowohl dem Präsidenten als auch dem Stiftungsrat in fachlichen Fragen beratend zur Seite. Mit etwa 2.000 Mitarbeitern ist die Stiftung eigenen Angaben zufolge die größte Arbeitgeberin im kulturellen Bereich in Deutschland.

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