Um Gewaltexzessen an Schulen vorzubeugen, wurde Mitte November die Stiftung „Gegen Gewalt an Schulen“ gegründet. Initiator der Organisation ist ein Aktionsbündnis, das nach dem Amoklauf von Winnenden im März 2009 entstand und aus betroffenen Eltern besteht. Mit der Tat hatte der 17-jährige Tim K. in der baden-württembergischen Kleinstadt ein Blutbad an einer Realschule angerichtet und sich bei seiner Flucht eine Schießerei mit der Polizei geliefert. Hierbei kamen insgesamt 16 Menschen ums Leben, darunter auch der Amokläufer. Die Stiftung ist als Anlaufstelle gedacht, bei der Schüler Anzeichen für Gewalt oder Amokdrohungen melden können, heißt es seitens des Aktionsbündnisses. Geplant sind weiter ein Elternnotruf, Lehrer-Eltern-Seminare und Wettbewerbe für Präventionsprojekte. Die Stiftung hat bereits prominente Unterstützung. Landesinnenminister Heribert Rech (CDU) wird ihr Schirmherr, Bundespräsident Horst Köhler unterstützt die Stiftung ebenfalls.

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