Die Zahl der Stiftungen nimmt weiter zu. Die Zahl der Neugründungen 2021 war laut Bundesverband Deutscher Stiftungen die höchste in den vergangenen zehn Jahren.

2021 wurden in Deutschland 863 neue Stiftungen gegründet – was mit 3,2 Prozent die stärkste Zunahme in den vergangenen zehn Jahren bedeutet. Das berichtet der Bundesverband Deutscher Stiftungen. Im Jahr 2020 hatte der Wert noch 2,8 Prozent betragen. Von den 863 neu gegründeten Stiftungen sind 473 steuerbegünstigt. In Deutschland gab es Stand 31. Dezember 2021 insgesamt 24.650 rechtsfähige Stiftungen bürgerlichen Rechts gegenüber 23.876 bzw. 23.230 in den beiden Vorjahren.

Hessen mit den meisten Neugründungen

Mit 9,9 Prozent weist Hessen den höchsten Anteil an Neugründungen auf, gefolgt von Brandenburg mit 7,8 Prozent und Rheinland-Pfalz mit 6,0 Prozent. In Nordrhein-Westfalen sind mit 4.795 Stiftungen in absoluten Zahlen die meisten Stiftungen angesiedelt. Hamburg bleibt das Bundesland mit den meisten Stiftungen im Verhältnis zur Einwohnerzahl (79 Stiftungen pro 100.000 Menschen). Die geringste Stiftungsdichte weisen Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern auf (11 Stiftungen pro 100.000 Einwohner).

Darmstadt bleibt weiterhin die Stiftungsstadt Nummer eins (232 Stiftungen/100.000 Menschen), Würzburg folgt auf Platz zwei. Den dritten Platz (104 Stiftungen/100.000 Menschen) belegen Oldenburg und Frankfurt am Main gemeinsam (85 Stiftungen/100.000 Menschen).

Über den Bundesverband Deutscher Stiftungen

Der Bundesverband Deutscher Stiftungen wurde ins Leben gerufen mit dem Zweck, die Belange der Stiftungen in Deutschland zu vertreten. Der Verband hat rund 4.700 Mitglieder.

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