Das freiwillige Engagement Jugendlicher geschieht vorwiegend in deren persönlichem Lebensumfeld. Zu diesem Ergebnis kommt die Sonderauswertung des Freiwilligensurveys der Bertelsmann-Stiftung, die Ende Mai in Buchform erschienen ist (Sibylle Picot: Jugend in der Zivilgesellschaft. Freiwilliges Engagement Jugendlicher im Wandel. Verlag Bertelsmann Stiftung, 22,00 EUR, ISBN-13: 978-3-86793-430-5). So engagieren sich die 14- bis 24-Jährigen vor allem in den Bereichen Sport, Kirche und Schule.

Problematisch dabei ist die Entwicklung des Zeitaufwands: Die Jugendlichen verwenden immer weniger Zeit auf das Engagement oder senken die Häufigkeit. Gründe hierfür liegen zumeist an komprimierten Ausbildungszeiten und Ganztagsschulen, so die Studie. Als entscheidender Faktor für die Engagementbereitschaft erweist sich der Bildungsstatus: Jugendliche mit hohen Abschlüssen scheinen einen besseren Zugang zu zivilgesellschaftlichen Strukturen und damit zu verschiedenen Möglichkeiten der Freiwilligentätigkeit zu haben, was sich positiv auf ihr Engagement auswirkt. Somit haben Jugendliche mit Migrationshintergrund es schwerer, Zugang zu diesem Bereich zu finden, da sie viel weniger Kontakt zu diesen Strukturen haben.

www.bertelsmann-stiftung.de/verlag

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