Viele Käufer von Vermögensanlagen werden entgegen gesetzlichen Vorgaben nur mangelhaft über Risiken ihrer Investitionen informiert. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung von Stiftung Warentest und Verbraucherzentralen. Sie analysierten die seit einem Jahr vorgeschriebenen schriftlichen Hinweise der Anlagenprodukte und kamen zu dem Ergebnis, dass die Informationen nicht den gesetzlichen Anforderungen entsprechen.

„Viele juristische Wortfloskeln, wenig Informationen, die Inhalte sind viel zu allgemein gehalten, Geschäftsrisiken werden nur vage beschrieben“, sagte Studienleiter Stephan Kühnlenz. Gescheitert sind die Tester demnach häufig schon bei der Suche nach den kompakten Informationen. Rund ein Viertel der Anbieter habe die aktuellen Versionen der Infoblätter nicht – wie eigentlich vorgeschrieben – auf den Internetseiten veröffentlicht.

Die untersuchten Infoblätter seien dann häufig unverständlich gewesen, auch hätten wesentliche Punkte zur Erläuterung des Investments gefehlt. Ob eine Geldanlage etwas taugt, sei aus den Infoblättern nicht herauszulesen gewesen.

Die Verbraucherschützer hatten 24 Vermögensanlage-Informationsblätter für geschlossene Fonds – etwa für Immobilien oder Schiffe – und andere Finanzprodukte unter die Lupe genommen.

www.test.de

Aktuelle Beiträge

Alles Wichtige für Entscheider aus dem Stiftungswesen - Kompetent und unabhängig - Jeden Monat neu
NEWSLETTER KOSTENLOS ABONNIEREN
Alles Wichtige für Entscheider aus dem Stiftungswesen - Kompetent und unabhängig - Jeden Monat neu
NEWSLETTER KOSTENLOS ABONNIEREN